KAPITEL 21
Die Schule war endlich vorbei, wie der Chemielehrer ihnen mitteilte, gingen sie in Gruppen zu ihm, und er gab ihnen die Praktika,, jede Gruppe wurde danach ihrem eigenen Schicksal überlassen.
"Ich glaube, das wird easy", sagte Rowan, als sie zusammen mit ihm die Listen durchging, während sie beide in den Chemieraum gingen.
Lisa blieb nur still, sie schien in ihrer eigenen Welt verloren zu sein.
"Hey Lisa, hörst du mir überhaupt zu??" Rowan berührte sie.
"Tut mir leid", sagte sie.
"Alter,,,woran denkst du??" fragte Rowan.
"Nichts,,,nur müde", sagte sie, obwohl das nicht der Grund für ihr Schweigen war.
Sie fingen an, das herauszunehmen, was sie für die Praktika brauchten,.
"Wow,,,ich glaube, das wird einfach." hörten sie eine Stimme.
"Sei mal nicht so sicher", sagte eine andere Stimme, und Lisa erkannte die Stimme sofort,.
Und dann tauchten die beiden Leute endlich auf,.
"Wow, schau mal, wen wir hier haben", sagte Hazel spöttisch zu Lisa.
"Hazel, fang hier bloß nicht damit an,,,", schnauzte Michael und schaute Lisa an.
"Ist mir doch egal,,,, ich hasse es einfach, sie hier zu sehen", höhnte Hazel und ging weg, vorbei an der Mitte von Lisa und Rowan, wodurch Lisa fast hinfiel. Michael eilte sofort herbei, um ihr zu helfen, nicht zu fallen,.
"Fass mich nicht an,,,ich kann mir selbst helfen", fauchte Lisa.
"Du wärst fast gefallen", sagte Michael.
"Dann hättest du mich fallen lassen sollen!!" sagte sie fast schreiend.
"Lisa,,,,," rief Michael.
"Rowan,,wir sind fertig, oder?? Lass uns gehen", sagte sie und ging aus dem Labor.
"Ich schätze, ich bin dieses Mal derjenige, der gebraucht wird", flüsterte Rowan zu Michael, bevor er hinausging.
Michael seufzte und raufte sich durch die Haare, das tat er immer, wenn er wütend und traurig war.
"Warum bist du noch hier?? Wir müssen diese Sachen holen", sagte Hazel und zeigte ihm die Liste in ihrer Hand.
Michael nickte, und sie beide machten sich eifrig ans Werk,.
"Kann ich mich euch anschließen??" fragte Hazel einige Mädchen, die um einen Tisch saßen, während sie ihr Essen festhielt.
"Wow, natürlich", sie gaben ihr sofort einen Platz.
"Danke", lächelte sie und setzte sich.
"Das habe ich nicht erwartet,,ich hätte nie gedacht, dass du dich zu uns setzen würdest", sagte eines der Mädchen.
"Warum sollte ich mich nicht zu euch setzen, nicht so, als wäre ich etwas Besonderes. Ich bin nur eine Schülerin wie ihr", antwortete Hazel.
"Du wirst es nicht glauben,,aber ich freue mich, dich hier zu sehen",
Sie aßen und unterhielten sich gleichzeitig,, sie genossen die Gesellschaft des anderen.
Sharon, Florence und Juliet machten sich derweil Sorgen um Lisa, die noch nicht zu uns gestoßen war,.
"Leute, lasst uns essen, sie kommt später dazu. Ich habe echt Hunger", sagte Juliet.
"Ja, du hast Recht, sie kommt schon noch", stimmten Florence und Sharon zu, und sie fingen an zu essen.
"Ist irgendwas zwischen Michael und Lisa??", fragte Florence plötzlich.
"Warum fragst du das??" fragte Sharon mit vollem Mund.
"Ich habe sie heute nicht zusammen gesehen, sie wirken unbeholfen und außerdem ist Lisa nicht glücklich", antwortete Florence und Sharon lächelte.
"Worüber grinst du so??"
"Ich glaube, ich kann das nicht erklären, du kannst einfach Lisa fragen, wenn sie hier ist", sagte Sharon.
"Du klingst komisch, ich bin sicher, du weißt, was los ist. Michael ist dein Bruder", sagte Juliet und zog an ihrem Kopf, was sie zum Lachen brachte.
"Lasst es uns herausfinden", sagte Florence und schlug mit Juliet ein.
"Ihr seid lustig,,,," Sharon lachte immer weiter.
Sie wusste, was mit Lisa los war,,,alles wegen Hazel und das ist der Grund, warum sie nichts sagen konnte. Nicht so, als hätte sie Angst vor Hazel, sie versuchte nur, ihrem verwirrten Bruder zu helfen.
Lisa hatte eine tolle Zeit auf dem Schuldach,, die Sterne sind wirklich unglaublich. Aber das erinnerte sie plötzlich an Michael,, sie seufzte.
"Vergiss ihn einfach, Lisa", sagte sie zu sich selbst.
Gerade als sie Schritte hörte, die sich ihr näherten, und sie fast schrie, als sie merkte, dass es Michael war,
"Oh,,bist du auch hier??" fragte Michael mit überraschtem Gesicht, das sich in ein breites Lächeln verwandelte.
Lisa räusperte sich und stand auf.
"Ich wollte gerade gehen", sagte Lisa und versuchte wegzugehen.
Michael zog sie zurück,,_
"Wie lange willst du mir noch diese Schweigebehandlung geben??" fragte er.
"Ich weiß nicht, wovon du redest,,kannst du mich einfach in Ruhe lassen??" fauchte sie und schaute weg.
"Ich habe doch schon gesagt, dass es mir leid tut, was willst du denn noch?? Warum gehst du mir ständig aus dem Weg?? Du bist sogar näher an Rowan als an mir,,,,"
"Du bist auch mit Hazel eng befreundet,,also warum bist du neugierig auf Rowan und mich??" höhnte Lisa.
"Das alles wegen Hazel??" fragte Michael.
"Gehen wir uns von jetzt an aus dem Weg, Mich", sagte Lisa und ging weg.
Fortsetzung folgt
…