Kapitel 16
Robert war mega aufgeregt. Er sah den Traum mit Groll an. Seine lockere Faust ballte sich wieder, aber dieses Mal traf sie nicht den Traum, sondern knallte an die Wand hinter ihr.
"Da drüben bewegt sich was. Geht mal gucken!" Schritte ertönten draußen, "Schwester Dreamy, bist du drin?"
Gerade als Traum plötzlich wegrannte, vermutlich in dem Moment, als der Veranstaltungsort ein Chaos war, hatte der Bodyguard sie hier gefunden.
Traum sah Robert an, "Junge, ich sehe dich, ich bemitleide dich, damit du gehen kannst, aber komm hier nicht wieder her! Die sind nicht so nachsichtig wie ich. Versteck dich jetzt hier, und wenn wir später weggehen, folgst du dem Gang gerade eben und gehst durch die Hintertür!"
"Warum hast du mich gerettet?" Robert war ein bisschen neugierig. Sie hatte gerade hart auf ihren Traum geschlagen. Das sollte eine gute Gelegenheit für ihre Rache sein.
"Weil ich auch neugierig bin, wer das kleine Video aufgenommen hat!" Der Traum setzte eine Maske auf und lächelte verführerisch, "aber wenn deine Frau es getan hat, wirst du dich an mir rächen."
In dem Moment, als die Tür geöffnet wurde, stoppte der Traum den Bodyguard draußen.
"Schwester Mianmeng, geht es Ihnen gut?"
"Was soll ich denn machen?"
"Wenn Sie plötzlich gehen, können wir es dem großen Boss nicht erklären."
Der Traum knurrte kalt, "Boss, dann werde ich es natürlich klar erklären. Ihr wart es. Mir wurden Fehler vorgeworfen, und erst jetzt seid ihr aufgetaucht. Wenn ich nicht so schnell reagiert hätte, glaubst du, ich könnte noch unversehrt hier stehen?"
Die beiden Bodyguards sahen sich an. Sie hatten gerade den Versammlungssaal besucht, um zu sehen, wie die Männer Wetten platzierten. Es war Pflichtverletzung. Zum Glück gab es im Traum keinen Unfall. Sonst könnte heute niemand entkommen.
"Okay, geht jetzt zurück! Lasst die Gäste nicht warten!"
"Ja, ja, oder ist es so, dass Schwester Mianmeng so rücksichtsvoll ist." Siehe Traum, der nicht mehr verfolgt, zwei Personen umringten schnell den Traum zurück zum Hauptveranstaltungsort.
Draußen war keine Bewegung. Erst dann tauchte Robert aus der Umkleidekabine auf. Entsprechend der Führung des Traums ging er ungehindert den ganzen Weg und verließ hier bald.
Aus der kleinen Tür kontaktierte Robert Su Nianli an erster Stelle. Nach dem heutigen Vorfall wusste er, dass er von sich aus nichts finden konnte.
"Su Nianli, ich warte auf dich im Innenstadt-Café."
"Ich habe dich gesucht. Ich scheine zu wissen, wo Kailin ist!"
"Wo ist es?"
"Der private Kinosaal in der Nationalfeiertagsstraße!"
Kailin geht zu dieser Zeit nicht zur Besprechung, wie kann sie im Kinosaal auftauchen?
Ist sie allein oder mit einem anderen Mann gegangen?
Robert stoppte schnell ein Taxi und fuhr zur Videohalle. Als das Auto anhielt, hatte Su Nianli schon lange gewartet. Als er Robert sah, konnte er sich ein Murren nicht verkneifen, "Beeil dich, Kailin ist schon eine Weile drin, trödelt, und die Leute sind schon wieder abgehauen!"
"Sie wusste nicht, dass ich hier war, also sollte sie nicht so aufmerksam sein."
"Übrigens, was willst du mir sagen?"
"Kailin ist kein Traum!"
"Was willst du dann noch prüfen? Ist es möglich, dass dein Herz danach giert, dass Kailin betrügt?"
"Quatsch!" Robert schrie, "Obwohl bestätigt wurde, dass sie kein Traum ist, ist die Person im Video nicht unbedingt sie!"
Die beiden Männer gingen mit ihren eigenen Sorgen in Richtung Kinosaal. Robert bezahlte die Rechnung, und der Kellner öffnete ein Doppelzimmer für die beiden. "Welche Filme wollt ihr sehen? Ich helfe euch, sie zu finden."
"Nein, wir setzen uns hier eine Weile und gehen dann!"
"Es ist wirklich seltsam. Das Gleiche galt für das Paar vorher. Ich verstehe die Welt der reichen Leute wirklich nicht, wenn ich keine Filme anschaue und das Geld ausgebe!"