Kapitel 31
"Gu Nanxiao, mach nicht immer wieder Fehler. Du hast schon Menschenleben auf dem Kerbholz!"
"Dann sind dir zwei Leute mehr doch egal!" Gu Nanxiao holte eine Knarre aus der Tasche, fuchtelte mit dem schwarzen Lauf in Richtung Robert und Su Nianli herum und zielte schließlich auf Robert.
Kailin hatte noch nie eine Knarre gesehen. Sie war vor Angst völlig fertig. "Gu... Gu Nanxiao, lass die Waffe runter. Wir müssen reden. Robert tut mir leid. Ich hab beschlossen, ihn jetzt zu verlassen. Du musst doch nicht schießen!"
"Wie soll das denn gehen, meine unangreifbare Göttin? Wenn die Mist gebaut haben, müssen sie doch bestraft werden! Brav, warte kurz, ich mach die beiden fertig und dann nehm ich dich mit!"
Gu Nanxiao schubste Kailin weg und drückte sanft ab.
"Nein... nein!" Fast in dem Moment, als der Schuss knallte, warf sich Kailin auf Gu Nanxiao. So ein kleines Mädchen brachte Gu Nanxiao ins Straucheln.
"Peng!"
Die Kugel verfehlte ihr Ziel und traf die Decke.
Alle schienen überlebt zu haben. Kailin rannte zu Robert, umarmte ihn und weinte laut.
Gu Nan Xiao hatte einen finsteren Blick drauf. Früher hatte er Kailin gehen lassen, aber diesmal würde er das definitiv nicht tun, und was vor ihnen lag, war dieser verdammte Feigling!
"Zieht die Leute weg!" Gu Nanxiao warf dem Bodyguard einen Blick zu und deutete an, Kailin wegzubringen. Er war bereit, zum zweiten Mal zu schießen.
"Wenn ihr sie gehen lasst, wenn ihr ihn tötet, will ich auch nicht mehr leben!" Kailin wusste, dass es besser war, Gu Nanxiao zu provozieren, als ihn zu bitten.
"Was sagst du da, sei still, du bist anders als die, die sind doch nur ein Basisleben. Außerdem bestimmst du nicht über dein Leben!" Gu Nanxiao sah Robert an. "Du bist selbst schuld, dass du Schwanenfleisch von Kröten essen wolltest. Denk dran, im nächsten Leben Abstand von Kailin zu halten!"
"Warte!" rief Su Nianli, "Ist es nicht billiger, Robert so zu töten? Du hast doch so gute Ressourcen, dass du Leute auf die Plattform schicken kannst. Anstatt ihn sterben zu lassen, könntest du ihm doch lieber die ganze Würde nehmen! Macht dich das nicht glücklicher?"
"Da ist was Wahres dran, Su Nianli. Ich scheine ein bisschen Interesse an dir zu haben." Gu Nanxiao ging auf Su Nianli zu. Er legte die Knarre an ihr Kinn und sagte leise: "Es ist nicht unmöglich, dir die Bedingungen zu versprechen, aber seit ich diese Knarre gezückt habe, war ich noch nie leer. Jetzt gebe ich dir zwei Möglichkeiten. Du bist tot, Robert ist tot, Su Nianli, wen wählst du?"
Die Luft war plötzlich totenstill. Robert erkannte, dass alles wegen seines Verdachts so weit gekommen war. Diese irrelevanten Leute waren involviert. Er zögerte zu schreien: "Su Nianli, der spinnt doch! Achte nicht auf ihn! Lass ihn mich erschießen und wenn du rausgehst, schnapp ihn dir mit deinen eigenen Händen, dann ist das Rache für mich!"
Su Nianli sah Gu Nanxiao an. "Niemand auf dieser Welt kennt dich besser als ich. Du gibst anderen nicht die Chance, etwas zu wählen, also werde ich deine Schuppen nicht berühren. Gu Nanxiao, wenn du auf mich hörst, weißt du vielleicht, wer getötet werden sollte."
"Na, ich bin bereit zu hören."
"Damals mochtest du mich nicht, aber du hattest die Einstellung zu spielen, aber plötzlich hast du Kailin gesehen, was dazu führte, dass ich die ganze Zeit Groll hegte. Nach dem Abschluss brach ich absichtlich den Kontakt zu allen ab und beobachtete dich und Kailin heimlich. Ich stellte fest, dass dieser Hass mit der Zeit nicht beseitigt werden konnte. Wir waren nur arme Würstchen, die von der Liebe gefangen waren.