Kapitel 5 Mitteilung über eine kritische Erkrankung
Als Jenny das fiese Grinsen auf Ginas Gesicht sah, rollte sich ihr Herz nur innerlich. Sie hob ihre Hand und knallte Gina eine richtig heftige Backpfeife. Sie war stinksauer und sagte: "Halt die Klappe!"
Eine Gestalt huschte schnell vor ihren Augen. Bevor Jenny reagieren konnte, wurde sie weggestoßen. Dann machte es "Patsch", und sie sah nur noch Schwarz und kippte um.
"Schlampe! Du wagst es, Gina zu schlagen, es scheint, ich bin viel zu nett zu dir!"
Die vertraute Stimme ließ Jennys Herz wehtun, und ihr Gesicht brannte, aber es war nicht halb so schmerzhaft wie ihr Herzschmerz.
Sie taumelte ein paar Schritte, blinzelte heftig und nach einer Weile wurden ihre Augen klar.
Gina lehnte schwach in Willies Armen, mit kristallklaren Tränen in den Augen, schluchzte sie: "Willi, Papa wurde in die Notaufnahme gebracht. Der Arzt hat eine Mitteilung über eine kritische Erkrankung gemacht. Mama ist vor Angst ohnmächtig geworden. Ich hatte solche Angst, dass ich nicht wusste, was ich tun sollte. Ich weiß, dass meine Schwester mich hasst und mich nicht sehen will, aber falls meinem Vater etwas passiert, ich..."
Während Gina sprach, stockte sie, und Willi eilte, um sie sanft zu trösten.
Jenny, die das alles mitbekam, wünschte sich zum ersten Mal, sie wäre sofort blind, damit sie sich so einen Anblick nicht antun müsste.
Ich weiß nicht, wie lange, da wurde die Tür der Notaufnahme geöffnet, Jenny stürzte sofort nach vorne: "Herr Doktor, wie geht es meinem Vater? Geht es ihm gut?"
"Die Operation ist sehr gut verlaufen, aber der Patient hat die kritische Phase noch nicht überstanden und muss zur weiteren Beobachtung auf die Intensivstation..."
Jenny folgte dem medizinischen Personal und brachte den alten Joe auf die Station. Durch das Glasfenster blickte sie auf den blassen alten Joe, der still auf der Station lag. Ihr Herz war so leer, dass sie sich nicht vorstellen konnte, was passieren würde, wenn ihr Vater weg wäre.
"Papa... Papa..."
Gina auf ihrer Seite warf sich in Willies Arme und weinte außer Atem. Sie warf einen Blick in die Station, senkte heimlich die Augen, und ein Hauch von Grausamkeit lag in ihren Augen. Dann schloss sie die Augen und fiel in Ohnmacht.
"Gina - Gina -"
Willi stürmte aus der Tür und hielt den Mann, der ohnmächtig geworden war, in seinen Armen.
Jenny betrachtete Willies eiligen Rücken, unterdrückte das unendliche saure Gefühl in ihrem Herzen und seufzte.
Am nächsten Tag stand Jenny früh auf und rannte ins Krankenhaus.
Vor der Tür der Intensivstation rannte eine Krankenschwester eilig heraus und ging an Jenny vorbei. Sie sagte ängstlich: "Kommen Sie, informieren Sie den Arzt, dass die Atmung des Patienten schwach ist und seine Herzfrequenz rapide sinkt. Er muss sofort gerettet werden!"
Jennys Herz zog sich zusammen und sie rannte in drei Schritten und zwei Schritten in die Station. "Papa, Papa -"
Der alte Joe im Krankenbett lag regungslos da, nicht böse, nur der Herzfrequenzdetektor neben ihm machte ein kurzes und schnelles "Tropf"-Geräusch.
Jenny hatte große Panik in ihrem Herzen. Sie rieb immer wieder die Hand des alten Joe, um sein Bewusstsein zu wecken, aber
"Fräulein Jenny, wir wollen dem Patienten Erste Hilfe leisten. Bitte gehen Sie zuerst hinaus..."
Die Krankenschwester half Jenny, die neben dem Krankenbett kniete. Jenny weinte ratlos: "Doktor, Doktor, bitte helfen Sie meinem Vater! Bitte -"
Vor der Tür lehnte Jenny schwach an der Wand, und die Zeit war noch nie langsamer gewesen, als hätte sie stagniert.
Nach langer Zeit hörte ich ein "Knarren" und die Tür wurde geöffnet. Jenny richtete sich wie ein Reflex auf und stürmte nach vorne, um zu fragen: "Doktor, wie geht es meinem Vater? Geht es ihm gut?"
Ihre hoffnungsvollen Augen waren düster, als sie sah, wie der Arzt leicht den Kopf schüttelte.
"Es tut mir leid, der Patient konnte nicht gerettet werden..."
Es machte "Peng", als ob etwas in ihrem Herzen zusammengebrochen wäre. Jennies Ohren summten. Nur der Mund des Arztes öffnete und schloss sich ständig, aber es war kein Ton zu hören.
"Nein... nein... nein -"
Jenny murmelte vor sich hin und schob den Arzt weg, stolperte hinein. Als sie das blendende Weiß auf dem Krankenbett sah, wurde es ihr schwarz vor Augen, und die ganze Person brach zusammen.
"Fräulein Jenny, Fräulein Jenny -"
Das medizinische Personal war in Eile.
Als sie aufwachte und an die Decke über sich blickte, war Jennys Geist einen Moment lang leer.
Sie rollte mit den Augen und erkannte, dass sie sich auf der Krankenstation befand. Sie erinnerte sich plötzlich an die Szene vor ihrem Koma und eilte aus dem Bett.
"Willi -"