Kapitel 6 Schalte den bösen Samen aus
Als sie sah, wie Willi am Krankenhausbett saß, war Jenny für einen Moment wie erstarrt und hatte keine Zeit zum Nachdenken. Sie fragte hastig: "Willi, wo ist Papa? Er, er ist okay, oder?"
Ich konnte nichts Falsches an Willies Gesichtsausdruck erkennen. In diesem Moment vergaß Jenny unbewusst die Entfremdung zwischen den beiden. Die Zeit schien drei Jahre zurückzuspringen. Sie hatte unendliche Beschwerden im Herzen und wollte es dem Mann vor ihr erzählen.
Willi stand ausdruckslos auf, ging langsam auf Jenny zu und starrte Jenny düster an. Jenny bemerkte endlich, dass etwas nicht stimmte, und wich zurück. "Willi-"
"Wessen Kind ist es?"
"Was?"
Willies Worte machten Jenny sprachlos.
"Du bist schwanger, wessen Kind ist es?"
"Schwanger?"
Als könnte sie es nicht glauben, starrte Jenny es an und wiederholte es.
Unbewusst hob sie die Hand und berührte ihren Unterbauch. Diese beiden Worte waren wie ein plötzlicher Morgengrauen in der Dunkelheit und gaben Jenny, die in Trauer versunken war, sofort Kraft.
In diesem lang ersehnten Moment zitterte sie leicht vor Aufregung, senkte den Kopf, lächelte und vergoss Tränen und sagte zu sich selbst: "Papa, ich bin schwanger und schwanger mit Willies Kind, hast du es gesehen?"
Als Willi Jennys leicht gehobenen Mund ansah, packte er sie ungeduldig an der Schulter und sank zusammen: "Ich frage noch einmal, wessen Kind ist es?"
Als hätte sie etwas Lustiges gehört, atmete Jenny tief durch und blickte auf. "Das Kind ist meins!"
Sie hatte geplant, ruhig zu sein, aber der Plan konnte mit der Veränderung nicht mithalten. Jetzt kann sie es nicht verbergen. Sie kann nur hoffen, dass Willi dem Kind nicht auf den Grund geht, aber offensichtlich sind die Fakten nicht wie erwartet.
Willi runzelte die Stirn und drückte seine Hände zusammen. "Du weißt, was ich frage, Jenny, teste nicht meine Geduld!"
Willies Worte weckten eine starke Traurigkeit in Jennys Herzen. Sie sagte schwach: "Das Kind ist nur meins. Du musst dir keine Sorgen machen. Lass uns irgendwann die Formalitäten erledigen."
Drei Monate sind vergangen, und nachdem sie die Scheidungsvereinbarung unterschrieben hat, haben weder sie noch die Kinder etwas mit Willi zu tun.
"Jenny, es ist zu mutig von dir, mich zu einer schlechten Saat zu machen, bevor wir uns scheiden lassen!" Willies tiefe und kräftige Stimme knirschte aus seiner Brust. "Ich sage dir, selbst wenn es eine Scheidung ist, werde ich diese böse Saat töten, bevor ich gehe!"
In dem Moment, als er vom Arzt erfuhr, dass Jenny schwanger war, fühlte sich sein Herz kompliziert und unsäglich.
Er wusste, dass das Kind definitiv nicht seines war. In den letzten drei Monaten sah er, wie Jenny jedes Mal nach dem Vorfall Medikamente einnahm, nur um zu verhindern, dass sie schwanger wurde und sich mit dem Kind zu belästigen.
Zugegebenermaßen ist das Kind nicht seins, also ist die Scheidung einfacher, aber ich weiß nicht warum, es gibt ein Gefühl des Verrats in seinem Herzen, was ihn extrem wütend macht.
Willi senkte den Kopf und sah Jenny an. Seine Augen wanderten langsam nach unten und blieben an Jennys Unterbauch hängen, der mit seinen Händen bedeckt war. Die Kälte, die in seinen Augen erzeugt wurde, ließ Jennys Herz unkontrolliert schrumpfen.
"Du willst dich an mir rächen, indem du mich in Verlegenheit bringst und einen grünen Hut trägst, oder?" Willi knirschte mit den Zähnen. Plötzlich packte er Jenny und hob sie vom Bett. "Geh, zerstöre diese böse Saat!"