Kapitel 13: Zwillingsbrüder
Jon war noch nie in so vielen Jahren so devot zu ihm gewesen. Jeffery tat so, als wäre er fröhlich, 'Schon okay. Wir sind eine Familie.'
Gloria verdrehte genervt die Augen, 'Jeffery, da Monica in Oxford in der Oberstufe lernen wird, hoffe ich, sie wird uns mit ihren Noten nicht blamieren.'
Es war ja erst der Anfang der Einschreibung. Wenn ihre Noten später schlecht ausfallen würden, wäre das immer noch eine riesige Demütigung für die Moore Familie.
Nancy war total genervt und nahm all ihren Mut zusammen, um zu sagen: 'Gloria, beruhige dich doch. Wir werden auf ihr Lernen achten. Außerdem wird sich Rektor Williams auch gut um sie kümmern. Du brauchst dir keine Sorgen machen.'
Sie hätte nie gedacht, dass Nancy so mit ihr reden würde. Gloria sah aus wie ein Flusensieb.
Jon erkannte, dass eine Katastrophe drohte und beeilte sich zu sagen: 'Okay, es ist schon spät. Wir sollten jetzt gehen.'
Gleichzeitig zog er Glorias Arm, um zu gehen.
Jeffery und Nancy schauten sich an und konnten nicht anders, als stolz auf ihre Tochter zu sein.
Kaum zu Hause angekommen, begann Jeffery wieder, Monica in den höchsten Tönen zu loben. 'Monica, heute hast du mich und deine Mutter zum ersten Mal in der Familie stolz gemacht.'
Er wurde von anderen Familienmitgliedern so viele Jahre lang verachtet. Es war das erste Mal für ihn, im Rampenlicht zu stehen.
Immer wenn er an Glorias hässliches grünes Gesicht dachte, war er extrem glücklich. Normalerweise stellte sie Nancy alle möglichen Hindernisse in den Weg. Und heute war sie an der Reihe, die Peinlichkeit zu schmecken.
Zufällig kam Anne nach unten, um zu hören, was ihr Vater sagte. Sie war sofort aufmerksam, 'Papa, was hat dich so glücklich gemacht?'
Wenn Monica nicht nach Oxford gehen könnte, müssten sie doch eigentlich schlecht gelaunt sein, oder?
Aber wieso lobten sie Monica, sogar als sie hereinkamen?
Gavin erzählte Anne in einfachen Worten, was mit Glorias Anmeldung in Oxford passiert war, da sein Vater offensichtlich von den guten Nachrichten mitgerissen wurde. Am Ende schaute er Monica an: 'Monica, du hast unserer Familie wirklich Glück gebracht.'
Anne war von ihren weit aufgerissenen Augen erstaunt, 'Rektor Williams hat sie persönlich eingeladen?'
Was war passiert? Nur, weil sie sich einmal getroffen hatten? Wie konnte Rektor Williams Monica freiwillig einladen?
'Es war auch für uns eine Überraschung. Aber Rektor Williams schickte Monica vorher eine elektronische Einladung, um sie zu informieren, sich morgen einzuschreiben.'
Anne dachte, sie könnte einen Witz erleben, aber Monica hat die Familie nicht blamiert, im Gegenteil, sie hat die ganze Familie stolz gemacht!
Sie biss sich abrupt auf die Unterlippe, während sie Monica ungläubig ansah.
Sie hätte nie gedacht, dass dieses Landmädchen Connections hatte! Sie hat sie unterschätzt!
'Herzlichen Glückwunsch, Monica.' Obwohl sie nicht wollte, sprach sie dennoch ihre halbherzigen Glückwünsche aus.
Monica tat so, als würde sie es nicht hören, aber sprach höflich zu ihren Eltern: 'Papa, Mama, ich bin müde, ich gehe nach oben.'
'Gut, erhol dich gut!' antwortete Nancy liebevoll.
Monica nickte und ging. Sie bemerkte nicht, dass Gavin sie mit seinen tiefen Augen anstarrte.
Diese Schwester vom Land schien nicht gewöhnlich zu sein.
Am zweiten Tag, strahlender Sonnenschein am Morgen.
Monica wachte sehr früh auf, um zu joggen und Kampfsport zu trainieren. Als sie zurückkam, sah sie zwei Besucher im Wohnzimmer.
Sie trugen unterschiedliche Kleidung, sahen aber exakt gleich aus.
'Ist das unsere kleine Schwester?' Als sie Monica hereinkommen sahen, stand der Junge in Sportkleidung auf und kam auf sie zu, musterte sie, als würde er ein seltsames Geschöpf betrachten.
Monica betrachtete den Jungen von oben bis unten. Er schien im gleichen Alter wie sie zu sein, ein sportlicher und sonniger Junge.
'Monica, er ist dein 5. älterer Bruder, Sean.' Gavin drückte seine Schultern, um ihn von weiteren unhöflichen Aktionen oder Herumlungern abzuhalten.