Kapitel 43 Mein, dein, unser Leben
"Verarschst du mich?" fragte Ich, ließ die Taschen fallen und meinen Kiefer auch.
"Ich erzähl dir die Details später; im Moment müssen wir gehen. Sofort."
"Verarschst du mich!?"
Fey seufzte traurig und klopfte mir auf den Rücken, "Leider tut er das nicht."
Ich seufzte besiegt, hob die Taschen hoch und nickte Fey zu. "Gehen wir."
"Hä?"
"Gehen wir."
"Was meinst du?"
Was meine ich? Was meinst DU?
"Wir gehen." Ich formulierte es um, wobei ich das 'wir' betonte.
Ihre Augen weiteten sich und es schien, als ob die Erkenntnis sie hart traf. "Oh nein nein nein." Sie lachte, "Ich bleibe, während ihr geht."
Ich zog eine Augenbraue hoch, "Warte, was?"
Adam räusperte sich peinlich berührt und sagte: "Wir leben tatsächlich zusammen. Nur, weißt du, das... ähm..."
Ich hob eine Augenbraue.
"Nur ihr beide." Fey verdrehte die Augen und lächelte ein bisschen. "Ich kümmere mich um deinen Opa, keine Sorge."
Ich meine, ich mache mir auch Sorgen um meinen Opa -no duh- aber ich sorge mich auch darum, mit einem Typen zusammenzuleben, der 24/7 einen schwarzen Anzug trägt.
Ich schüttelte den Kopf. "Nein."
Adams Augen weiteten sich. "Wie bitte?"
"Nein." Ich funkelte ihn an. "Das ist mein Leben, also bin ich technisch gesehen diejenige, die Entscheidungen für mich selbst trifft."
Er spottete: "Entschuldigen Sie, Fräulein, aber Sie haben hier nichts zu sagen." Er zeigte mit dem Finger auf mich. "Ich verstehe, dass das Ihr Leben ist, aber ich werde Ihnen einen Brief vorlesen, der von Ihrem Großvater geschrieben wurde und zeigt, dass ich Ihr offizieller Leibwächter bin."
Dann grinsste er: "Also technisch gesehen", er machte sich über mich lustig. "Bist du meine Verpflichtung. Dein Leben gehört mir, so wie meins dir gehört."
Dieses Mal weiteten sich meine Augen. Ich tat mein Bestes, jetzt nicht meinen Mittelfinger zu heben.
Ja, er ist so heiß, dass mein Mittelfinger einen Ständer bekommen hat. -entschuldigen Sie meine Wortwahl.
Basierend auf meinen Beobachtungen sieht es so aus, als ob Adam Francos rechte Hand ist. Außerdem sind wir drinnen -äh, drunter? Wir sind unter der Untergrundbahn, was bedeutet, dass ich mich an einem Ort voller Attentäter befinde, die mich durch einen Schnipp mit den Fingern dieses Scheißkerls töten können und werden.
Also im Grunde, ich + den Vogel heben = Mein Tod. Einfache Mathematik.
"Verdammt.Du." antwortete ich mit zusammengebissenen Zähnen.
"Danke, Babe." Er zwinkerte spöttisch.