Kapitel 46
EIN AKT DES BÖSEN
Dickson blieb bis 21 Uhr bei Tasha. Sie öffnete langsam die Augen und sah ihn immer noch neben sich, den Kopf auf dem Bett.
"Dickson...?" murmelte sie und griff nach seiner Hand, indem sie ihn sanft antippte.
"Oh, du bist wach", murmelte er und nahm ihre Hand in seine.
"Ja..." antwortete sie schwach.
"Hast du Hunger? Oder soll ich dir etwas besorgen?" fragte er.
"Nein Dickson, mach dir keine Sorgen um mich. Mir geht es gut. Wie geht es unserem Baby?"
"Nun... er ist hier, es geht ihm gut", murmelte er und ging langsam zum Kinderbett.
"Genauso wie seine Mum", fügte er mit einem Lächeln hinzu, während er schnell auf das Baby und dann zurück zu seiner Frau blickte.
"Und was ist mit dir, Liebster?"
"Ähm... ich bin noch hier, neben meiner süßen und lieben Frau", sagte er und bewegte sich auf das Bett seiner Frau zu.
"Nein Dickson, ich meine..., was hast du zu dir genommen?"
"Mach dir keine Sorgen, Liebster, ich..."
"Nein Dickson", unterbrach Tasha.
"Du musst etwas holen und essen. Außerdem geht es dem Baby und mir gut. Ähm...?"
"Aber..."
"Äh..Äh.." murmelte sie und schüttelte den Kopf.
"Kein Aber......, du musst auch auf dich aufpassen, Liebster", fügte sie hinzu.
"O..kay..." sagte er ergeben.
"Dann..., ich bin bald wieder da. Bist du sicher, dass es dir gut geht...?"
"Ja Liebster", murmelte sie und nickte.
"Sicher...?"
"Hey...Dickson, geh einfach", murmelte sie mit einem Lächeln.
"Mir geht es gut. Geh einfach schon", fügte sie hinzu.
"Okay, okay, ich gehe", murmelte er und küsste seine Frau auf die Wangen.
"Hmm..." nickte sie mit einem Lächeln, als sie ihn zur Tür gleiten sah.
Er schob die Tür langsam halb auf und wandte seinen Blick schnell zurück zu seiner Frau.
"Geh....." flüsterte sie und deutete auf ihn.
"Hör auf zu übertreiben..." fügte sie hinzu.
"Okay..." murmelte er und rannte hinaus, wobei er die Tür langsam schloss.
Tasha sah zu, wie er die Tür schloss, kicherte und schüttelte langsam den Kopf.
Nichole saß in einem Taxi vor dem Krankenhaus und ihre Augen waren erwartungsvoll auf den Eingang gerichtet.
"Gott..., es sind Stunden vergangen. Wann kommt das verdammt nochmal raus? Wird er den ganzen Tag bei ihr bleiben?" murmelte sie ängstlich.
Sie starrte immer noch auf den Eingang, als sie plötzlich eine vertraute Gestalt aus dem Krankenhaus kommen sah.
"Er ist endlich draußen", flüsterte sie und griff nach ihrem Handy.
"Das ist unsere Chance", fügte sie hinzu, als sie Zeds Nummer wählte. Sie wartete ängstlich, als die Verbindung hergestellt wurde. Mit dem zweiten Ton antwortete er.
"Er ist draußen, das ist jetzt unsere Chance. Erledige es schnell. Keine Fehler", sagte sie.
"Okay..." antwortete er und legte auf.
"Schade für dich Tasha. Dickson gehört jetzt ganz mir", murmelte sie mit einem Grinsen.
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Es war jetzt gegen 23 Uhr und Dickson war noch nicht zurück. Tasha saß mit einem Buch in der Hand auf ihrem Bett und las, während sie erwartungsvoll zur Tür blickte.
"Warum ist er noch nicht zurück?" fragte sie ängstlich.
Sie las weiter in ihrem Buch, als sie plötzlich einen Schatten an ihrer Tür vorbeiziehen sah. Sie fuhr erschrocken hoch.
"Wer ist da?" fragte sie.
"Dickson..., bist du es?" fragte sie, als sie langsam vom Bett aufstand.
Sie ging langsam verängstigt zur Tür und zog sie vorsichtig halb auf, streckte ihren Hals heraus, um hindurchzuschauen. Sie blickte den ganzen Korridor entlang, sah aber niemanden.
"Ich dachte, ich hätte jemanden gesehen", murmelte sie verwirrt, als sie die Tür langsam schloss.
Sie schlenderte verwirrt zurück zu ihrem Bett.
"Bilde ich mir das ein oder war es nur Einbildung?" murmelte sie, als sie sich wieder auf ihr Bett setzte.
Sie dachte noch darüber nach, als sie den Schatten wieder an der Tür sah. Ihre Augen weiteten sich, als sie bemerkte, dass sich der Knauf der Tür langsam drehte.
"Wer ist da...?" fragte sie, aber es herrschte Stille.
Ihr Herz schlug schneller, als sie entsetzt auf die Tür starrte und ängstlich wartete, wer es auch sein mochte.
"Wer könnte es sein?" murmelte sie, während sie ungeduldig wartete.
"Was soll ich tun?" fügte sie angespannt hinzu.