Kapitel 40 Gib zwei Gläser Wein
Shu Guifei, oh, nein, sie ist jetzt die Königin.
Sie hat Lauren jetzt stolz angeguckt. Sie war jetzt ein sterbender Mann. Der vergiftete Wein, den der Kaiser gegeben hatte, war auf dem Weg. Lauren konnte Yan Luowang dieses Mal nicht schlagen!
"Du kannst den Phönix-Befehl beschlagnahmen, aber das Kind gehört mir. Ich habe das Recht zu besuchen, oder?" Lauren ist gerade aufgewacht, abgekämpft wie ein zerbrechliches Stück Papier.
Chen Shuya wird keine Angst vor ihr haben. Sie ist jetzt die Königin. Lauren ist nur eine Gefangene. "Mein Palast ist die Mutter des Landes und die Herrin des Harems. Mein Palast hat das Recht, diese Angelegenheit zu entscheiden. Außerdem hat der Kaiser den Prinzen zu meinem Knie adoptiert. Er ist jetzt mein Kind und der älteste Sohn des Kaisers. Weißt du das?"
"Wovon redest du?"
Herbert hat Chen Shuya nicht nur den Thron der Königin gegeben, sondern Chen Shuya auch ihre Kinder? Lauren hustete ängstlich und schmeckte einen Hauch von süßem Geschmack in ihrem Mund.
"Der kaiserliche Erlass ist angekommen!"
Es war Chen Shuyas zuständiger Eunuch, der das Dekret ankündigte. Hinter ihm standen zwei kleine Eunuchen, einer hielt ein Glas Wein. "Der Kaiser hat Wein gegeben, bitte Meng Yaohua wähle aus."
"Kaiserin!" Su Jin war zu Tode erschrocken. Der Wein, der von diesem gegeben wird, ist vergifteter Wein?
"Lauren, deine Zeit ist gekommen. Es gibt zwei Gläser Wein. Wähle einen nach dem Zufallsprinzip aus und trinke ihn. Das ist das größte Geschenk des Kaisers an dich!" Chen Shuya ist aggressiv.
Die beiden Eunuchen hatten Lauren bereits den vergifteten Wein gebracht. Su Jin blockierte Lauren eilig. "Da der Kaiser jetzt nicht hier ist, kannst du meine Kaiserin nicht töten!"
"Was meinst du damit, dass der Kaiser nicht hier ist? Der Kaiser ist in William Hall. Er hat den Wein persönlich gegeben und mich gebeten, darauf zu warten. Wenn Tante Su Jin den heiligen Befehlen nicht gehorcht, fürchte ich, dass dein Leben verloren geht!" Der zuständige Eunuch zog Su Jin von Lauren weg.
Su Jin unternahm einen entschlossenen Versuch. Sie wollte die beiden Flaschen Wein umwerfen. Lauren sah ihre Absicht und stoppte sie kalt. "Su Jin, wenn du wirklich an mich denkst, nimm den kleinen Prinzen und geh zum Kaiser!"
Su Jin verstand. Will die Kaiserin, dass sie sich beim Kaiser einsetzt? Sie entriss der Krankenschwester den kleinen Prinzen aus der Hand, stürmte trotz des Weinens des kleinen Prinzen aus der von der Magd errichteten Mauer und schritt in Richtung William Hall.
Glücklicherweise ist William Hall nur voraus, überhaupt nicht weit entfernt. Solange der Kaiser seine Meinung ändert, ist die Kaiserin sicher und gesund, auf jeden Fall!
"Lauren, träume nicht. Da der Kaiser dir grausam vergifteten Wein gegeben hat, wird er seine Meinung nie ändern, weil du um Gnade flehst."
Hätte der Kaiser ihr Zuneigung entgegengebracht, hätte er sie schon lange begnadigt, und er hätte heute nicht persönlich vergifteten Wein gegeben. Chen Shuya wusste nicht, dass der Kaiser auf ihre Worte wartete, in denen sie Fehler eingestand und um Gnade flehte. Wenn sie wirklich bereit wäre, Fehler einzugestehen, würde Herbert sie begnadigen, oder?
Aber sie war müde und wollte niemanden testen, geschweige denn ihre Gefühle. Sie hatte Angst, dass selbst diese kleine Fantasie am Ende zerrissen würde. Als sie nach unten kam, hatte sie nicht einmal einen Hauch von Gedanken. Es war zu einsam!
Sie würde lieber einfach... Vergiss es!
Chen Shuya wollte sie auch stimulieren, aber sie wollte nicht, dass Lauren plötzlich vom Bett aufsteht. Sie ging nach vorne zu den beiden Gläsern Wein, traf nicht einmal eine Wahl und nahm direkt die beiden Gläser Wein gleichzeitig hoch.
"Pass auf, dass sie spritzt..."
Chen Shuyas Worte sind noch nicht zu Ende, nur um zu sehen, wie Lauren, in schlichten Kleidern wie Schnee gekleidet, entschlossen die beiden Gläser Wein aufnahm und sie gleichzeitig in ihren Mund goss. Die natürlichen und ungezwungenen Bewegungen wurden in einem Zug abgeschlossen, so dass niemand die Chance hatte, zu reagieren.
Die Weinflasche fiel zu Boden, und über den dicken Teppich schien sie einen spröden Knall zu erzeugen, denn die ganze Yaohua Halle war so still, dass es keinen Atemzug gab, nur der Klang der zu Boden fallenden Weinflasche hallte lange nach.