Kapitel dreiundfünfzig, nicht frühzeitig
In einer mondbeschienen Nacht hielt sie Xiao Pingjin und saß mit ihm am Feuer, um sich zu unterhalten. Sie fummelte mit seiner kleinen Hand herum, die das Kokon mit seinem Schwert bearbeitete. Manche seufzten widerwillig: „Mama hasst es wirklich, dich gehen zu lassen.“
„Ping Jin will auch nicht gehen. Ping Jin will seiner Mama folgen. Wo Mama ist, da ist Ping Jin!“
„Willst du deinen Papa nicht haben?“ Lauren neckte ihn absichtlich.
Sobald sich seine kleinen Augen drehten, „Meine Mama ist bereit, ihren Papa aufzugeben, und Xiao Pingjin ist bereit, aufzugeben.“
Lauren kniff die Spitze seiner Nase. „Von wem lernst du so eine Klugscheißerei?“
„Mama, willst du Papa wirklich nicht? Papa ist auch arm dran, allein im Palast zu sein. Warum geht Mama nicht in den Palast, um Papa an Feiertagen zu begleiten, und du nimmst mich zu anderen Zeiten mit und amüsierst dich im Jianghu?“
Er neigte seinen kleinen Kopf und blinzelte mit seinen großen Augen wie Sterne.
„Das ist eine gute Idee!“
Mutter und Tochter gaben ihm im Mondlicht High-Five und verkauften ihn. Herbert musste im Dunkeln niesen. Er musste herauskommen, als er seinen Aufenthaltsort verriet.
„Papa, oh, nein, Dad…“
Deng Xiaoping Jin rannte mit offenen Armen auf ihn zu und warf sich in seine Arme. Als Lauren seine Nostalgie sah, war sie bestürzt.
Xiao Pingjin ist ein vernünftiges Kind. Er versucht, seine Gedanken, Herbert zu vermissen, nicht in ihrer Gegenwart zu zeigen, aber das Kind ist schließlich ein Kind. Sie sieht seine kleinen Gedanken in seinen Augen und verspürt Schmerz in ihrem Herzen.
Ja, welches Kind möchte von seinen Eltern getrennt werden?
„Papa, bist du hier, um Pingjin abzuholen? Aber Mama…“ Die Freude in seinem Gesicht wurde durch eine Art schmerzhafter und verwickelter Emotion ersetzt, und sein kleines Gesicht war zerknittert und sehr unglücklich.
Herbert kniff seine kleine Nase und lachte sehr. „Du hast dich geirrt. Dad ist gekommen, um dich und deine Mama zu sehen. Von heute an, wo deine Mama ist, wird Dad dich mitnehmen und dir folgen, okay?“
„Gut, super, Dad, hast du mich nicht angelogen?“
Er lachte aufgeregt und fühlte sich ein wenig unwohl. Er blickte mit seinem kleinen Kopf zu Herbert auf. „Dad, musst du nicht früh aufstehen?“
„Von heute an muss Dad nicht mehr früh aufstehen. Dad wird dich nicht anlügen.“ Herbert rieb seinen Kopf. Er war so glücklich, dass er sich mitreißen ließ. Was macht ihn für Kinder glücklicher, als wenn seine Eltern bei ihm sind!
Aber Erwachsene wissen, was Herbert meint, wenn er sagt, dass er nicht mehr in den frühen Gerichtshof gehen muss!
Lauren wollte gerade fragen, als Joyce hereinstürmte. „Yaohua, weißt du, welches großartige Ereignis heute der Welt angekündigt wurde?“
Er trat ein und sah auch Herbert dort, und die Worte, die er gerade aussprechen wollte, blieben ihm im Hals stecken. „Du…“
Herbert deutete eine Einladung an. „Erzähl Yaohua, welche Neuigkeiten du hast. Sie weiß noch nicht!“
Shaw Joyces Gesicht verfinsterte sich. Er lächelte kalt. „Herbert, was hat dein Vater dir gesagt, als er dir den Thron übergab, so dass du, egal wen du in deinem Leben verloren hast, das Land nicht verlieren konntest. Du solltest zugunsten des Throns verzichten, der von deinem Vater weitergegeben wurde. Kannst du die Konsequenzen tragen?“
Lauren stockte, und Herbert sagte, dass er nie wieder vor Gericht erscheinen müsse, weil er auf den Thron verzichtet hatte? Wem gab er ihn auf?
„Natürlich bin ich das Ergebnis sorgfältiger Überlegung. Die Güte und Tugend des neuen Königs sind besser geeignet, um die wohlhabenden Zeiten zu verwalten, als ich, während Menschen wie du und ich nur dazu geeignet sind, unruhige Zeiten zu verwalten. Wenn mein Vater heute von meiner Entscheidung wüsste, würde er mir definitiv nicht die Schuld geben!“
Aus Herberts Worten schloss Lauren, dass der heutige neue König der König von Xiang in jenen Tagen war. Er war in der Tat freundlich und tugendhaft und geeignet, sich um die wohlhabenden Zeiten zu kümmern. Wie kann diese Thronwechsel jedoch eine Kleinigkeit sein?