Kapitel vierundfünfzig, freier Fluss
"Du brauchst dir keine Sorgen machen, das ist 'ne krasse Sache, ich trau mich zu spielen? Vor sechs Monaten, als ich die Kaiserstadt verlassen und inkognito gereist bin, hatte ich ihm schon die kaiserliche Macht übergeben. Ich bin fast einen halben Monat unterwegs gewesen. Er hat alles bestens geregelt und die zivilen und militärischen Minister waren total überzeugt. Nach meiner Rückkehr in den Palast habe ich mich auf den Machtwechsel konzentriert. Heute ist es schon so weit und da ist absolut kein Fehler drin.""
"Der Thron ist in deinen Händen. Wie du das regelst, ist deine Macht. Ich will dich nur an ein, zwei Sachen erinnern. Da dein Kopf entschieden hat und die Dinge beschlossen sind, bringt es mir nichts mehr, wenn ich mehr sage." Joyce schaute Yaohua an und er lächelte, als ob etwas, worum er sich am meisten Sorgen gemacht hatte, endlich gelandet wäre."
"Lauren war total baff. Sie hätte nie erwartet, dass Herbert so einen Plan schmiedet! Wollte er den Thron etwa gar nicht?"
"In diesem Leben habe ich meinen Bruder und dich wegen des Throns verloren. Wenn ich die kaiserliche Macht weiter verpasse, werde ich meinen Bruder und dich wieder verlieren. Die Zeit im Palast ist echt einsam. Du und Jin Er reden schon wieder. Wie kann ich da ruhig bleiben, wenn ich allein im Palast zurückgelassen werde?""
Herbert kam mit einem Lächeln im Gesicht auf sie zu, als ob die kaiserliche Macht, die er aufgab, eine total unbedeutende Sache wäre.
Er drehte sich um und schaute wieder zu Joyce. "Du bist vor mir in dieses Jianghu gekommen, und du hoffst, dass dein Bruder dir in Zukunft mehr hilft!"
Als Joyce ihn so sah, so voller Elan wie ein Teenager, empfand er eine Menge Emotionen in seinem Herzen. Sie mussten so viele Veränderungen durchmachen, bevor sie zum Anfang zurückkehren konnten!
Zum Glück können sie zum Anfang zurückkehren!
Joyce lächelte smart. "Du bist mein Bruder. Ich sollte mein Leben nehmen, um dich zu beschützen!"
Dieser Satz schon wieder. Laurens Augen wurden heiß und sie hätte fast geweint. Joyce, Joyce, warum bist du immer noch so dumm?
"Du bist mein Bruder, und ich sollte mein Leben nehmen, um dich zu beschützen!"
Das ist ein Versprechen zwischen Männern, das sich in diesem Leben nicht verändern wird!
"Na, morgen werden wir uns nicht betrinken!"
Joyce wusste, dass Herbert Yaohua heute Abend noch zu viel zu sagen hatte. Er wartete auf morgen. Sie hatten noch so viel Zeit, um Spaß zu haben. Es gab keinen Verdacht auf Monarch und Minister, nur Bruderschaft!
Nacht, tief.
Deng Pingjin war zu aufgeregt, um tief zu schlafen, nachdem er wirklich eingeschlafen war.
Lauren lehnte sich zur Seite und hielt ihn in ihren Armen. Herbert ging leise ins Bett und hielt sie wieder seitwärts. Seine große Hand überquerte sie und legte sie auf das Kind. Diese Aktion war der einzigen Nacht sehr ähnlich, als sie schwanger war und sie im selben Bett schliefen.
Diese Nacht, wie ein Traum.
"Yaohua, du hast mal gesagt, wenn es ein Jenseits gibt, wünschst du dir, dass ich kein Kaiser mehr bin. Jetzt, da du Leben und Tod durchgemacht hast, ist heute dein Jenseits. Genau richtig, ich bin kein Kaiser mehr. Bist du bereit, mir die Chance zu geben, mich bis ins hohe Alter um deine Mutter und deinen Sohn zu kümmern?"
Seine tiefe und taktvollige Stimme war in ihrem Ohr und Lauren wusste, dass er wegen ihr auf den Thron verzichtet hatte. Sie wusste, dass er sie liebte, aber sein Status hinderte sie.
Zum Glück ist er bereit zu verzichten, sonst würden sie es wirklich verpassen!
Sie streckte langsam ihre Hand aus und schloss sie mit seiner Hand. "Herbert, du schuldest mir was, da will ich natürlich, dass du es wieder gut machst, ich schulde Jin Er was, da will ich natürlich auch, dass du es wieder gut machst, wir schulden Joyce was, da wollen wir natürlich auch, dass wir es zusammen wieder gut machen, hast du gesagt, wir in der Zukunft..."
"In der Zukunft höre ich auf dich."
Ihre Antwort erfreute ihn zu sehr. Er war in Eile, ihr zu versprechen und küsste sie fest. Er wollte ihre Hand in diesem Leben nicht wieder loslassen!