Kapitel 11 Sarahs Villa
Er nahm ganz ruhig das Handy zurück und ging nach vorne, um Sarah die Tür zu öffnen.
Nachdem er zugesehen hatte, wie sie sich hingesetzt hatte, beugte sich Jacob leicht vor. „Fräulein Davis, bitte warten Sie einen Moment auf mich. Ich muss telefonieren.“
Sarah nickte, und dann wurde die Tür geschlossen.
Zur gleichen Zeit kamen Megan und Ashley heraus, und sahen schlecht aus.
Der Mann mit der Sonnenbrille folgte ihnen. Megan neigte manchmal den Kopf, um mit ihm über etwas zu sprechen.
„Ich habe dich gebeten, den Preis zu kontrollieren. Warum hast du ihn immer weiter steigen lassen? Du musst doch wissen, wie es jetzt mit der Firma aussieht…“
Ashley war unruhig, als sie das hörte, also drehte sie ungeduldig den Kopf zur Seite und entdeckte plötzlich Jacob in der Nähe. Sie hielt inne.
Wo geht Jacob hin?
„Mama, warte im Auto auf mich.“
Bevor Megan sie nach dem Grund fragen konnte, beschleunigte sie ihr Tempo und folgte Jacob.
„Nun, ich werde mit dir alles besprechen, wenn ich zurück bin.“
„Aber Ihre Madam hat sich neulich unwohl gefühlt…“
„Was ist mit ihr?“
Das Gespräch klang mal leise, mal laut.
Ashley in der Ecke hörte wie eine Diebin heimlich mit tiefen Zweifeln zu.
In Panik stieß sie versehentlich den Blumentopf um.
„Wer da!“ Der Assistent/in war sofort alarmiert.
„Die Person ist davongelaufen.“
„Präsident/in, ich gehe jetzt hinter ihm her.“
„Nein, das brauchst du nicht.“
Jacob betrachtete Ashleys Rücken, die in Eile floh, wobei ein kaltes Gefühl in seinen Augen aufblitzte.
Inzwischen saß Sarah, die lange auf Jacob gewartet hatte, im Auto.
Sie wollte gerade das Telefon nehmen, um Jacob anzurufen.
Es klopfte plötzlich an das Fenster.
Sie ließ das Fenster herunter und sah ein gutaussehendes und cooles Gesicht mit scharfen Kanten und Ecken.
„Ich habe etwas Persönliches zu erledigen. Ich möchte dich um zwei Tage Urlaub bitten.“
Normalerweise bittet Jacob kaum um Urlaub. Sarah nickte sanft: „Das ist okay.“
„Fahr selbst zurück. Sei vorsichtig.“ sagte Jacob und drehte sich um zu gehen.
Sarah sah seinen coolen Rücken verschwinden, setzte sich auf den Fahrersitz und startete den Motor.
Als sie nach Hause kam, betrachtete sie die Tür der Villa, die keine Dekorationen hatte, und floh, dass etwas an der Tür hinzugefügt werden musste.
Nachdem sie lange am Tor meditiert hatte, ging sie zum Abstellraum, um ein unbenutztes Stück Holz zu finden, sah, schnitt vor Ort ein langes Stück Holz ab und schnitzte dann mit einem Handbohrer ein paar Worte hinein.
Sarah Davis' Villa.
Seitdem hat das Haus einen besonderen Namen bekommen.
Sie machte ein Foto von der Holztafel, die sie hergestellt hatte, und eine unbekannte Nummer ohne Unterschrift kam gerade herein.
Sie runzelte die Stirn und sagte: „Was ist los?