Kapitel 10 Ich möchte meine Mama und Papa besuchen.
Yolanda konnte nicht anders, als ironisch zu lachen. Hatte er sie so satt, dass er es kaum erwarten konnte, sie wegzuschicken?
In diesen Tagen sah sie von Tag zu Tag schlimmer aus. Sie hatte keinen Appetit und war viel schlanker als früher. Sie kuschelte sich auf die Couch, was Leo dazu brachte, Mitgefühl für sie zu empfinden.
Yolandas Gesicht war blass und emotionslos, und sie stand wie ein wandelnder Toter auf und sagte: 'Ich möchte zurück, um meine Mama und meinen Papa zu besuchen.'
'Aber......'
'Ich gehe nur höchstens eine Stunde zurück, um sie zu besuchen.'
Leo schaute auf seine Uhr, um die Zeit zu überprüfen, und sagte dann: 'Aber es ist nur noch eine Stunde bis zum Boarding.'
'Also kann ich jetzt nicht einmal um das bitten?' Yolanda sah ihn emotionslos an und sagte: 'Geh und frag Jonathan, ob er mir diese eine Stunde für mich geben kann?'
Leo wusste, dass sie nicht gut drauf war, also trat er ein bisschen zurück, um heimlich Jonathan anzurufen.
Jonathan hörte ihn und runzelte die Stirn und sagte: 'Lass sie.'
Aber er legte den Hörer auf, und es schmerzte ihn leicht im Herzen. Er spürte, dass etwas Schlimmes passieren würde.
'Jonathan, wer hat dich angerufen?' Lindsay ließ gerade eine körperliche Untersuchung machen und drehte sich um und fragte.
Jonathan kam zu ihr und half, ihr Haar vor ihrer Stirn zu glätten, und sagte: 'Es war nur ein unwichtiger Anruf. Wie fühlst du dich?'
'Ich fühle mich jetzt besser. Jonathan, danke, dass du mich zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus begleitet hast.'
'Schatz.' Jonathan küsste sie auf die Stirn und flüsterte: 'In diesen fünf Jahren hast du still gelitten. Jetzt hast du mich, ich bin für dich da.'
'Jonathan, das ist so lieb von dir.'
Lindsay lag glücklich in seinen Armen. Jonathan strich sanft durch ihr Haar, voller Liebe und Zärtlichkeit, aber in seinen Augen war etwas Verstimmung und Sorge zu sehen.
......
Die Sonne fühlte sich im kalten Winter nicht warm an, aber sie blendete immer noch Yolandas Augen.
Leo wollte sie dorthin fahren, aber sie lehnte ab. Sie fuhr allein zum Wohnhaus der Morgans. Eine halbe Stunde später stieg sie aus und ging in das Haus. Dann fror sie extrem, aber ihr Haus war früher sehr lebendig gewesen.