Kapitel 15 Sie ist niemand für mich.
Aber der Typ hat sie nicht losgelassen, er hat sie in seinen Armen gehalten, bis sie keine Kraft mehr hatte, dann hat er aufgehört zu runzeln.
Yolanda hob ihren Kopf und sah die Sorge in seinem Gesicht. Sie hatte Angst, dass es ihre Einbildung war.
Ihre Stimme war sanft und sagte: 'Jonathan, sag es mir. Sag mir, dass das alles nur ein Traum ist, bitte.'"
Sie brach zusammen. Es schien, als würde ihre Welt zusammenbrechen und sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte?
'Sprich.' Sie umklammerte seine Arme und zitterte. Ihre Augen waren voller Aufregung und Erwartung und sagten: 'Bitte sag mir, dass du mich nicht verlassen hast. Sag mir, dass mein Vater noch lebt. Jonathan, wir haben gesagt, dass wir zusammen alt werden würden. Du hast gesagt, dass ich die Einzige bin, die du liebst...'
'Jonathan.' Plötzlich ertönte eine Frauenstimme und unterbrach sie.
Yolanda war wie betäubt und sah langsam zu dieser Frau. Lindsay trug ein Seiden-Nachthemd und einen rauchgrauen Schal und kam elegant die Treppe herunter.
Sie lächelte schwach und sah elegant aus. Ihr Aussehen war das krasse Gegenteil von Yolandas, die ziemlich verwirrt war.
Yolandas Hände sanken aus Jonathans Armen. Warum sollte Lindsay hier sein?
'Yolanda ist hier.' Lindsay kam elegant herüber, mit einem charmanten und blendenden Lächeln.
Yolanda ballte ihre Fäuste, ohne etwas zu sagen.
'Warum stehst du an der Tür? Komm rein.'
Lindsay sah aus, als wäre sie die Gastgeberin dieses Hauses, natürlich und anmutig, aber Yolanda war wie eine Fremde, ein Gast...
Lindsay nahm Yolandas Handgelenke und führte sie in das Wohnzimmer. Inzwischen sprach sie mit Jonathan: 'Warum stehst du nur da? Yolanda ist gerade erst angekommen und ihre Hände sind kalt. Geh und bitte einen Diener, ihr einen heißen Tee zu bringen.'
Jonathan nickte. Als Yolanda sie wegging sah, begann sie sich im Haus umzusehen. Sie hatte hier fünf Jahre lang gelebt, also hatte sie es bereits als ihr Zuhause betrachtet.
Aber dieses Haus schien... anders.