Kapitel 35 War Jonathan verrückt?
Als sie sich das erste Mal trafen, waren Jonathan und Lee Morgan Partner. Nach der Zusammenarbeit rannte Jonathan Yolanda vor dem Aufzug um. In dem Moment, als Yolanda aufblickte, schien ihr Lächeln den Schnee zum Schmelzen zu bringen.
'Sorry, dass ich dich umgerannt habe.' Yolanda leckte sich geschickt über die Lippen und wischte mit ihren Fingern das Eiscreme, das an seiner Brust klebte, weg.
Jonathan lockerte allmählich seine verkrampften Augenbrauen und war wie versteinert.
Yolanda ging an ihm vorbei, ging fröhlich vorwärts und drehte sich plötzlich zu ihm um: 'Hey, ich bin Yolanda. Wie heißt du?'
Jonathan würde diesen Blick niemals vergessen. Sie stand in der Sonne und zog ihn Stück für Stück aus der Dunkelheit.
Jetzt, wo er darüber nachdachte, war er sich nicht sicher, ob es an ihrem Gesicht lag oder an ihrem strahlenden Lächeln, aber er lehnte ihr späteres Werben nicht ab.
An diesem Abend regnete es, und sie stand wie eine begossene Katze vor der Villa. Sie sagte zu ihm erbärmlich: 'Jonathan, ich will deine Frau sein, jetzt!'
Das junge Mädchen stürmte mit Enthusiasmus und Bereitschaft auf ihn zu, ungeachtet der Konsequenzen und der Zukunft. Er widerstand in dieser Nacht nicht und ließ sich von ihr wie eine Schlange umschlingen.
Yolanda suchte seine Lippen und fragte immer wieder: 'Küss mich, Jonathan, küss mich!'
Sie schien alle ihre Rückzugsmöglichkeiten abschneiden zu wollen und wollte einfach den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen.
Jonathan weigerte sich nicht, verbeugte sich und küsste sie. Er hob ihre Hüfte an, trug sie dann nach oben, trat die Tür auf und drückte sie auf das große Bett.
Er ist ein reifer Mann, der sich natürlich für so einen jungen Körper interessierte. Er kannte auch alle Empfindlichkeiten von Frauen. Sie zu haben, war also einfach.
Für Yolandas erstes Mal schmerzte sie, ihr Kopf war voller Schweiß, aber sie umarmte ihn fest und ließ nicht los.
Jonathan besaß sie vorsichtig und flüsterte, um sich zu versichern, ob sie Schmerzen hatte. Sie schüttelte hartnäckig und nachdrücklich den Kopf, während Tränen in das Kissen kullerten.
Er stoppte und runzelte die Stirn: 'Warum weinst du?'
'Ich bin zu glücklich.' Sie sah zum Fenster, konnte aber nicht aufhören zu schluchzen.
Er hielt sie im Arm, beruhigte sie sanft. Yolanda brachte unter Tränen die Wahrheit heraus: 'Mein Papa hat mir gesagt, ich soll keine Affäre mit dir haben, und ich durfte dich nicht mehr sehen. Ich bin damit nicht einverstanden. Jonathan, ich werde mich in meinem Leben auf dich verlassen. Jetzt gehöre ich dir. Niemand kann uns trennen!'
Zu dieser Zeit schätzte Lee Jonathan nur wegen seiner Arbeit. Aber niemand wollte einen grausamen Schwiegersohn, besonders einen Papa, der seine Tochter wirklich liebte.
Später gab Lee Yolanda eine Ohrfeige. Von klein auf schlug er zuerst seine Tochter.
Yolanda weinte und weigerte sich immer noch, sich von Jonathan zu trennen, dann zog sie zu ihm. Kurz darauf bekam sie ihr erstes Kind.
Aber Jonathan sagte, sie sei noch zu jung, um ein Kind zu haben, und sie hätte noch viele Möglichkeiten, ein weiteres zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt weinte sie lange.
Danach ging Yolanda auch mehrmals zu ihrem Vater. Aber wegen ihres sturen Temperaments entfremdeten sie sich immer mehr. Dann kehrte sie lange Zeit einmal zurück, und jedes Mal spähte sie nur nach ihrem Vater, um dann wieder zu gehen.
Je mehr sie dachte, dass sie falsch lag, desto weniger wusste sie, wie sie ihrem Papa gegenübertreten sollte. Vielleicht ist das der Zustand von Yolanda später.
Jonathan erinnerte sich immer daran, dass Yolanda ihn gerne 'Jonathan' mit süßer Stimme nannte. Aber wann verblasste diese Art von Glück?
Sie musste total verzweifelt gewesen sein, sodass sie sich entschied, ihn zu verlassen und diese Welt zu verlassen...
Nein, sie ist nicht tot!
Jonathan beugte sich vor, hob sie hoch und trat hinaus. Jemand hielt ihn auf: 'Herr Field...'
Er warf einen kalten Blick darauf, und Leo eilte nach vorne, um sich darum zu kümmern.
Jonathan nahm sie mit nach Hause, wo sie fünf Jahre lang lebten. Im Wohnzimmer angekommen, betrachtete er die Möbel und Einrichtungsgegenstände und empfand sie als so blendend.
Endlich erkannte er das Gefühl, das sie hatte, als sie diese Veränderung sah. Es war extrem schmerzhaft.
Aber warum fand er dieses Zuhause in diesem Moment besser?
'Jonathan!' Lindsay rannte von oben herunter. Aber als sie Yolandas Körper sah, erschrak sie, wich ein paar Schritte zurück und ihr wurde so übel, dass sie sich am Armlehner übergab.
Jonathan runzelte die Stirn und ging mit Yolandas Körper in den Armen an ihr vorbei.
Lindsay schrie: 'Jonathan, was willst du tun? Wohin willst du diesen toten Mann tragen?'
Jonathan hielt an und sagte kalt: 'Sie ist nicht tot. Sie lebt noch.'
Dann ging er nach oben. Lindsay war schockiert. War Jonathan verrückt?
Jonathan war vielleicht wirklich verrückt. Er legte Yolandas Körper auf das Bett, deckte sie mit einer Decke zu und legte sich daneben, wobei er sie fest in seinen Armen hielt.
'Ist dir immer noch kalt?' fragte er mit einem leichten Lächeln.
Plötzlich erinnerte er sich daran, dass Yolanda sagte, er mag das Lächeln nicht, sei immer kalt. Sie sagte, er solle mehr lächeln, damit sie sich warm fühlen kann.
'Jonathan, warum magst du das Lächeln nicht?' Yolanda lachte damals immer: 'Aber das macht nichts. Wenn du ab und zu lächelst, bin ich glücklich.'
Er erzählte Yolanda nie, dass er nicht wusste, wie man lächelt, seit er ein Kind war. Als er klein war, war er so vielen weltlichen Dingen ausgesetzt, dass er sich nie glücklich fühlte.
Er kannte sich aus, wie man sich freute, wenn man ein Projekt oder eine Aufgabe abschloss.
Die Zeit, die er mit Yolanda verbrachte, war die glücklichste und entspannteste.
Er erzählte es ihr aber nie, und er sagte es auch nie.