Kapitel 42
Maxine hasste Zoe. Wär die nicht, wär sie nicht von der Bühne runtergegangen.
Nach dem Abendessen war Lehrerin Abby immer noch total happy, weil Natascha eine ausgezeichnete Aussicht aufs Lesen hatte, und es war echt schade, dass sie die Chance aufgeben würde.
"Natascha, da du an so einer krassen Uni angenommen wurdest, mach nichts, was du bereust. Auch wenn du vorher nicht studiert hast, kannst du immer noch ein bisschen Kohle verdienen. Danach können die Leute dich ja nicht einfach nur nach deinen Augen beurteilen!"
"Ehrlich gesagt, ich weiß das alles, und ich werde auf jeden Fall darauf bestehen, zur Schule zu gehen." Natascha drehte ihren Kopf und sagte zu Lehrerin Abby.
In den letzten Jahren hatte sie alles gründlich durchdacht, aber jetzt scheint es, als ob nur Lehrerin Abby sich um sie gekümmert hat.
Viele Leute auf der Welt sind verschieden, genau wie Lehrerin Abby sie ermutigte, zur Schule zu gehen, anstatt sie zu zwingen, zu Hause zu bleiben wie ihre Eltern. Natascha nutzte die kleine Pause und sagte, sie würde rausgehen, um frische Luft zu schnappen, also rannte sie allein nach draußen.
Ein Gefühl der Ungerechtigkeit breitete sich in ihrem Herzen aus, als ob nur Lehrerin Abby sich am meisten um sie gekümmert hätte, von Anfang bis Ende.
Schließlich hatte sie ihre Stimmung wieder im Griff, und ein Anruf kam rein. Sie sah den Namen oben und rieb sich die Nase, bevor sie abnahm.
"Edward..."
"Wo bist du denn? Warst du schon wieder arbeiten?" Edward sagte es besorgt.
"Nein, wir haben ein Klassentreffen. Das wurde plötzlich für heute festgelegt. Ich hab's vergessen, dir vorher zu sagen." Natascha sagte es ganz leise, aber sie merkte nicht, dass die Zeit so schnell verging.
"Ich verstehe. Sam soll dich später abholen."
"Nein, bei mir ist es fast vorbei. Ich bin gleich wieder da!" Nachdem Natascha fertig gesprochen hatte, legten die beiden auf, und sie ging direkt ins Badezimmer.