Kapitel 76
Natascha Quinn sah, wie er das Buch brachte, und war überrascht. Sie öffnete es dann und schaute es sich gründlich an, um zu sehen, ob es das echte war.
Sie konnte es nicht ganz glauben, weil sie eigentlich nicht dachte, dass ihre Mutter ihr das Buch gegeben und Stephen Quinn sogar persönlich geschickt hätte.
"Hier, bitte. Tüte voll Snacks, die Mama wollte, dass ich sie dir bringe, und sie sagte, du magst diese Snacks."
Sie wusste, dass ihre Mutter vorher nichts Gutes im Sinn hatte, sie nicht mal zur Schule gehen ließ und sie gegen die Entscheidungen ihrer Mutter protestierte, da kochte das Blut in ihr. Jetzt, Snacks und das Buch geliefert bei ihr.
"Mama ist nicht krank, oder?" fragte Natascha verzweifelt.
Stephen Quinn schüttelte den Kopf und hinterfragte auch den plötzlichen Sinneswandel seiner Mutter. "Ich weiß nicht, was mit ihr los ist. Gestern war sie noch ziemlich sauer, als ich zurückkam. Ich habe sogar gehört, wie sie mit unseren Verwandten über dich geredet hat, und es war ziemlich laut. Aber plötzlich hat sie heute ihre Einstellung geändert. Übrigens hat sie mich auch gefragt, ob Edward Zeit hat, damit sie sich dafür entschuldigen kann, wie sie sie an diesem Tag behandelt hat."
Sie pausierte und war ein wenig überrascht nach dem, was sie gehört hatte. Sie war ein bisschen sauer, konnte sich aber ein Lachen nicht verkneifen. "Jetzt will sie sich entschuldigen? Dafür ist es zu spät."
Lustig, dass sie jetzt weiß, wie man sich entschuldigt.
"Egal, ob du kommst oder nicht, ist es nicht eine gute Sache, dass Mama sich jetzt geändert hat?" sagte Stephen Quinn.
Natascha Quinn sagte: "Ich verstehe."
Sie blickte auf den Horizont draußen und dann auf Stephen Quinn. "Und du? Hast du einen Ort, an dem du heute Nacht bleibst?"
"Nein, ich suche mir einfach ein Hotel", sagte Stephen, "Ich wollte eigentlich hierbleiben, aber unsere Eltern waren dagegen."
fragte sie bestimmt, "Hier ist etwas Taschengeld für dich."
"Brauch ich nicht, Sis", sagte Stephen Quinn, "Das ist dein hart verdientes Geld. Ich habe eh noch was von Mama bekommen. Also, ich gehe jetzt."
Unterwegs verabredete er sich mit seinen Freunden im Team und war ganz aufgeregt, sie zu treffen.
Natascha Quinn nickte.
Kaum war Stephen Quinn weg, kam ein Typ vorbei, es war Neil Clay. Sie sind sich ziemlich nahe gekommen, seit sie sich bei der Geburtstagsparty vor ein paar Tagen gegenseitig geholfen hatten.
Er schaute in die Richtung von Stephen Quinn, der gerade ging. "Wer ist er?"
"Mein Bruder."
"Dein Bruder ist so gutaussehend!"
Natascha Quinn sah jemanden, der ein Blumenfan ist, und lächelte hilflos.
Am Abend kam Natascha Quinn mit den Snacks und dem Buch nach Hause, die sie von Stephen Quinn bekommen hatte. Edward Busch und Sam Miller waren da, als sie ankam.
"Onkel."
Sie stellte die Snacks auf den Beistelltisch.
Edward Busch runzelte die Stirn, als er die hübsche Dame ansah. "Du bist heute spät nach Hause gekommen."
Es ist schon zehn Uhr.
Er wollte gerade Sam Miller bitten, sie abzuholen.
Natascha Quinn antwortete. "Heute war viel los im Dienst, ich hatte Spätschicht."
Sie arbeitet im Laden, daher hat sie Spätschicht.
"In Zukunft such dir keinen Job, bei dem du so spät gehen kannst. Ich verbiete dir nicht zu arbeiten. Ich vertraue dir, aber ich vertraue den Leuten um dich herum nicht. Besonders, wenn du mitten in der Nacht draußen herumläufst." Er ist besorgt.
Natascha Quinn sagte: "Ich werde mein Bestes geben."
Als sie näher an Edward herankam, zeigten ihre Kleidung ihre schönen und langen schlanken Beine, ihre Füße waren weiß und selbst ihre Zehen waren wunderschön.
Natascha sah Sam Miller an Edwards Seite und fragte: "Herr Sam, haben Sie irgendwie meine Mutter bestochen, als Sie im Haus waren?"