Schmerzhafte Vergangenheit
‘Ahhh!!' Damit fiel die Knarre aus Abhay's Händen, als die Kugel seine Hände traf. Alle sahen die Person an. Es war niemand anderes als Vinay. Der einfache Typ, der Utkarsh Raichand mit seinen eigenen Händen töten wollte.
Und deshalb gab Abhay ihm die Chance, ihn zuerst zu schlagen. Utkarsh Raichand wird nur in Abhay's Händen sterben. Es ist pure Rache für Abhay. Der Schmerz, alles zu verlieren, verfolgt ihn immer noch.
Utkarsh umklammerte sein Handgelenk, das blutete, als ihn die Kugel dort traf. Vishal sah Abhay's ruhiges, aber gefährliches Gesicht an.
Er seufzte erleichtert. Er spürte, wie sein Herz bei dem Gedanken, Abhay zu verlieren, zerbrach.
Utkarsh schrie 'FEUER', aber bevor seine Männer anfangen konnten zu schießen, sah Vinay Abhay an, der sich bereits aus dem Griff all dieser dummen Seile befreit hatte.
Alle Augen weiteten sich, als sie den Mann ansahen, der den Stuhl zerbrach, obwohl er mit demselben Stuhl gefesselt war. Es war für Abhay ganz einfach, aus den Seilen und dem Stuhl herauszukommen. Aber er wartete schon eine Weile.
Utkarsh bereute es, ihn nicht grün und blau geschlagen zu haben, bevor er ihn fesselte. Und gleichzeitig begannen fast die Schüsse. Vishal eilte zu der bewusstlosen Devika und nahm sie in seinen Schoß. Er wusste, dass er dort keinen einzigen Tropfen Wasser bekommen würde, also tätschelte er ihr nur die Wangen.
‘Devi, geht es dir gut? Devi, öffne bitte deine Augen, Schatz.' Aber ihr Puls war niedrig.
‘Geh einfach mit ihr raus, Chote Papa. Ich kümmere mich um alles.' schrie Abhay mit seiner höchsten Stimme. Nur die Schüsse waren zu hören. Beide Seiten der Leute schossen.
Vishal ging mit der bewusstlosen Devika in seinen Armen hinaus und betete zu Gott für die Sicherheit aller.
Zwei von Abhay's Männern bewachten sie draußen am Lagerhaus.
Utkarsh hob seine Waffe, um auf Abhay zu schießen, aber Abhay war schnell genug, um seine Waffe aus seinem Schuh zu ziehen und ihm in die andere Hand und in ein Bein zu schießen.
Er wollte ihn nicht einfach töten. Er würde ihn brutal töten. Utkarsh lag auf dem Boden und spürte den Schmerz in seinen Handgelenken und einem Bein.
Bald endeten die Schüsse. Die Leichen lagen dort im Blut ihrer selbst. Abhay's Männer hatten buchstäblich ihre Köpfe weggesprengt. Utkarsh sah seine Männer verblüfft an. Sie gaben ihnen keine Zeit, sich zu wehren. Sie schossen gnadenlos auf den Kopf ihres Gegners.
Vinay und Robin waren der zweite und dritte Befehlshaber. Abhay steckte seine Waffe in seinen Hosenbund und ging auf Utkarsh zu.
‘Reicht dieser Schmerz oder soll ich noch etwas hinzufügen, bevor du stirbst?' Er grinsste.
Utkarsh wich zurück und spürte Angst. Niemand ist hier bei ihm. Alle seine Männer sind jetzt tot. Und das wollte Abhay nur. So wie seine Mutter ihn angefleht hatte, würde er diesen Mann so flehen lassen. Es war seine Rache und er würde alle Grenzen überschreiten.
‘SAG MIR JETZT, WO IST MEINE FRAU.' Er brüllte und würgte ihn fest.
‘Du wirst sie ni..e..mals bekommen. SI..E I..ST ME..I..NE PRIN..ZE..SSIN.' Seine Worte brachen vor Schmerz. Drei Kugeln trafen ihn.
‘Prinzessin, huh!!' verspottete Abhay ihn.
Er schlug ihn hart und er hustete Blut.
‘Sie bedeutet dir nichts. Du erbärmlicher, hässlicher alter Sack, du kümmerst dich nur um Geld und Macht. Du hast dich nie um meine Mrinal gekümmert.' Er würgte ihn fast fest.
‘Jungs, geht und sucht sie und eskortiert sie von diesem Ort in unser Herrenhaus, SCHNELL.' befahl er.
‘N.E..I.N' schrie Utkarsh, obwohl er Schmerzen hatte.
‘Du kannst ihr Schaden zufügen, du kannst sie töten.' Er spuckte.
‘N..ei, ich kann si..e ni..cht tö..ten. Sie ist mein To..ch..ter, unse..re *Li..ebe*.' Er weinte. Er würde nicht zulassen, dass ihr jemand wegnimmt.
‘Sie..wird bl..ei..ben.. be..i m..i..ch. Ich wer..de di..ch Abhay Sing..h Raiza..da tö...ten.'
‘Huh? Sieh sie dir an (zeigte auf seine Männer), sie sind begierig darauf, dich zu schlagen, dich zu treffen, dich zu peitschen, deine Körperteile zu schneiden und vieles mehr. Und glaub mir, sie sind sehr gut in ihrem Job.'
Utkarsh zitterte vor lauter Schmerz.
‘I..ch wer..de al..le tö..ten.' Er spuckte.
Er hatte die Kühnheit, das zu denken. Er war total in seiner Gnade.
‘In deinen Träumen. Sag mir jetzt, warum hast du meine Eltern und Ragini Ma getötet?'
Er hatte Schmerzen. Abhay würgte ihn. Aber als er Raginis Namen hörte, zeigten seine Augen andere Emotionen.
‘I..ch…I…‘ Ihm fehlten die Worte.
‘Was ist mit deiner Zunge passiert, die Vorträge gehalten hat?' Er zog ihn auf schmerzhafte Weise an den Haaren. Das ist es, was er tun will. Ihm Schmerz und Qual geben. Ihn quälen, bis er stirbt.
‘Du hast meine Eltern wegen etwas Geld getötet. Mein Vater hat dich vor dem Menschenhandel gerettet und du hast sie gnadenlos getötet.' schrie er ihm ins Gesicht.
‘Bi..tte…‘ Er flehte mit seiner erbärmlichen, schmerzhaften Stimme.
‘Meine Mutter hat auch vor dir gefleht. ABER DU HAST SIE GETÖTET. DU HAST UNSER HERRENHAUS VERBRANNT, NACHDEM DU AUF SIE GESCHOSSEN HAST.'
Er verstand, dass sein Ende hier ist.
‘Ne..in..bit..te.. ich wer..de ge..hen.. we..g. mit m..ei..ner To..chteee.r.. bi..tte.'
Er wollte bei seiner Tochter bleiben. Er vermisste ihre Kindheit. Er vermisste es, sie in seinen Schoß zu nehmen, sie essen und schlafen zu lassen und all die Dinge, die ein Vater mit seiner Tochter tun möchte. Sie war seine Prinzessin, aber er konnte es nie schätzen. Und er war der alleinige Grund dafür.
‘NEIN, du darfst nicht einmal an sie denken. Sie hasst dich, deine Existenz.' brüllte Abhay. Es stimmte, Mrinal hasst die Person, die ihre Mutter, ihre einzige Familie, getötet hat.
‘SIE…IST MEI..NE…TOCH..TER.' Er hustete, als er schrie.
‘UND DU HAST DIE MUTTER DEINER TOCHTER GETÖTET.' Er empfand ihn als die schlimmste Person auf Erden. Er selbst machte seine Tochter zur Waise, indem er Ragini tötete.
‘WAS!!!' Eine engelhafte Stimme keuchte. Beide wandten sich der Quelle der Stimme zu. Da war die wertvollste Person für sie beide ‘Mrinal'.
‘Baby!!!' nannte Abhay sie sanft.
Mrinal antwortete ihm nicht und ging zu der Person, die ihr sogenannter Vater und vor allem der Mörder ihrer Mutter ist. Abhay funkelte diese Männer an, die sie hier hineinbrachten, anstatt sie ins Herrenhaus zu bringen. Aber es war nicht ihre Schuld. Zum ersten Mal befahl Mrinal ihnen. Ihre Königin befahl ihnen. Sie konnten es nicht verneinen.
‘Respektiert sie mehr, als ihr mich respektiert.' Das waren Abhay's genaue Worte.
Sie ging zu ihm und fragte: ‘Warum hast du meine Ma getötet? Warum?? Du…du hast gesagt, ich bin deine Tochter. Warum hast du sie dann getötet? Warum???'
Sie fiel auf die Knie. Er war derjenige, der ihre Mutter getötet, ihr Trost, ihr alles weggenommen hatte.
‘I…ch…I..' Utkarsh fehlten die Worte.
‘Ich ha..be si..e ge..tö..tet. I..ch..tö..tete..d..ie..Per..so..n.. die ich lie..eb.te…wei..l…‘
‘WEIL SIE DEINE WAHRHEIT ERFAHREN HAT.' beendete Abhay seinen Satz.
Mrinal sah Utkarsh an. Utkarsh sah in ihren schönen Augen Schmerz und Hass auf ihn. Genau wie an dem Tag, als Ragini die Wahrheit erfuhr.
Abhay legte seine Hand auf Mrinal's Kopf, die ihn ansah. Ihr unschuldiges Gesicht war bedeckt mit
*Flashback beginnt*
Utkarsh saß auf der Bank im Park. Es war direkt in der Nähe von Ragini's Hostel. Aber Ragini kam an diesem Tag nicht. Er wartete dort 10 Stunden lang.
Er war traurig. Er wollte ihr sagen, dass sie jetzt reich sind, sehr reich. Alle Singh Raizada-Anwesen gehören jetzt ihnen. Sie werden so bald wie möglich aus Indien wegziehen. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover.
Als er endlich verstand, dass Ragini nicht kommen würde, ging er direkt zu ihrem Hostel. Aber sie war bereits von dort weggegangen. Utkarsh's Herz verkrampfte sich, als er die Nachricht hörte.
Er suchte eine Woche lang ununterbrochen nach ihr und fand sie schließlich. Sie war in Banars.
Er fuhr sofort nach Banaras. Er fand sie im Haus ihrer Freundin. Sie war dieselbe Freundin, die ihr alles erzählte.
Utkarsh klingelte, aber niemand öffnete. Er wartete eine Stunde lang, aber niemand öffnete. Und schließlich betrat er das Haus über den Balkon. Er zerbrach das geschlossene Fenster. Ragini saß im Zimmer, eher versteckt. Das tat sie von dem Tag an, als sie erfuhr, dass ihr Arsh ein Mörder ist. Er tötete seinen eigenen Retter wegen Geld.
Sie wollte es nicht glauben, aber der Beweis reichte aus, um ihre ganze Welt zu zerstören.
Utkarsh war sich sicher, dass sie in diesem Haus war. Seine Männer behielten dieses Haus im Auge.
Er sah sie durch die Spiegelung im Spiegel.
‘Schmetterling, mein Schmetterling, komm raus. Ich weiß, dass du hier bist.' Er benutzte wie üblich seinen sanften Ton.
Ragini kauerte sich mehr zusammen. Sie hatte Angst um ihr Leben. Er kann sie töten, genau wie er sie tötete. Sie rückte mehr in den Schrank, aber zu ihrem Pech öffnete Utkarsh ihn.
‘Ahhh!!! Töte mich nicht!! Bitte!!!1' Sie flehte ihn an und verschränkte die Hände. Sie war ein weinendes Chaos.
‘Schmetterling, was sagst du? Komm raus.'
Aber sie versteckte sich noch mehr.
‘Schmetterling bitte.'
Sie schüttelte den Kopf und sagte dasselbe: ‘Töte mich nicht, Arsh, bitte.'
Sein Herz verspürte einen Stich, als er es hörte.
‘Warum sollte ich dich töten? Ich liebe dich.' Er wollte sie berühren, aber sie rückte noch mehr zurück.
‘Nein, nein, bitte, nein. Ich flehe dich an. Du wirst mich und mein…'
‘SCHMETTERLING, KOMM RAUS.' schrie er und ließ sie zusammenzucken. Er benutzte zum ersten Mal seinen hohen Ton.
Aber Ragini brüllte zurück: ‘ICH KOMME NICHT HERAUS. GEH VON HIER WEG. ICH KENNE DEINE WAHRHEIT.'
Utkarsh war fassungslos, als er ihre Warnung hörte. Sie war für ihn das unschuldigste Mädchen der Welt.
‘Schmetterling, ich weiß. Ich weiß, du bist wütend, aber lass mich es doch erklären.'
‘Was willst du erklären? Dass du deinen Bruder wie einen Retter für etwas Geld getötet hast. WARUM??? Hast du das getan? Warum?' Tränen rollten aus ihren Augen, als sie die Person ansah, die sie wahrhaftig liebte, aber er war ein Monster.
‘Ich habe es für uns getan. Für unser Glück. Du weißt nicht, wie wichtig Geld in unserem Leben ist. Jetzt sind wir reich. Du kannst so viel studieren, wie wir wollen. Wir werden glücklich sein. Wir werden die ganze Welt bereisen.' Er wollte sie manipulieren, aber Ragini interessierte sich nicht für seine Worte. Sie war nie gierig. Ja, sie wollte ein höheres Studium absolvieren, sie wollte eine Weltreise machen, sie wollte glücklich sein, aber nicht, indem sie jemanden tötete.
‘Liebst du mich?' fragte sie ihn, obwohl ihre Hoffnungen nicht hoch waren.
‘Ja, Schmetterling, ich liebe dich. Ich liebe dich sehr.' Sagte er ihr wahrheitsgemäß.
‘Dann wähle mich oder das Geld, das du durch die Tötung von jemandem bekommen hast.'
Sein Gesichtsausdruck veränderte sich. Er wandte den Blick ab.
‘Ich hoffe, du hast ein schönes Leben vor dir.' Damit wandte er sich ab, um zu gehen. Er hörte ein schmerzhaftes Kichern.
‘Du weißt, alle hatten Recht. Du bist erbärmlich. Geld ist alles für dich. Ich war so dumm, dich zu lieben.' Sagte sie mit ihrer melodischen Stimme, aber unerträglicher Schmerz war da.
Utkarsh sah sie an. Seine Augen waren feucht. Er liebte sie, aber mehr als er Geld, Macht liebte. Er seufzte und ging auf die gleiche Weise hinaus, wie er hierher gekommen war. Beide Herzen waren gebrochen. Aber sie waren nicht dazu bestimmt, eins zu sein. Außerdem hatte Utkarsh bereits seine Entscheidung getroffen.
Aber er wusste nicht, dass ein kleiner Teil von ihm in ihr war.
*********************************************
*********************************************