Kapitel 162: Ein Haufen Müll!
Obwohl Martina nicht ganz gecheckt hat, was die Worte genau bedeuten sollen, hat sie voll geschnallt, dass das safe nix Gutes war. Das sofortige Gelächter und die geilen Blicke von den Typen haben das mehr als deutlich gemacht.
Nur ein Blick auf die hat Martina schon angekotzt. Voll widerlich!
Als ob ihre Ängste wahr geworden sind. Martina hatte von Anfang an so 'ne Vermutung, aber wer hätte gedacht, dass das echt passiert?
Leslies Wut ist hochgekocht. Wie können diese Leute es wagen, seine Identität zu ignorieren und vor Miss Martinez so 'nen Scheiß abzuziehen? Er wär am Arsch, wenn der Chef das rauskriegt.
Für Leslie ging's nicht nur um Selbsterhaltung, sondern auch darum, als Mann so was nicht zuzulassen.
Wenn er jetzt nicht gerade 'ne Frau auf dem Rücken hätte, hätte er die schon längst in die Wüste geschickt. Aber selbst so hat er sich schnell vor Martina gestellt, um sie zu beschützen.
Er hatte Schiss, dass die Typen mit ihren Griffeln nicht aufhören, und wenn sie Miss Martinez echt was antun, wär's gefährlich!
"Ihr erbärmlichen Loser! Mehr könnt ihr nicht? Frauen mobben wie Feiglinge? Es gibt immer solche Arschlöcher in der Gesellschaft, die Männer schlecht aussehen lassen!" Leslie hat kein Blatt vor den Mund genommen, seine Wut ist beim Reden immer größer geworden.
Er hat so 'n Mist noch nie abgezogen, und heute wagt's jemand, das direkt vor seinen Augen zu machen.
"Warum zum Teufel gibt's euch überhaupt? Ihr habt keine Ahnung von der echten Welt, deshalb traut ihr euch, so verdammt dreist zu sein!" Leslies Worte, überraschenderweise, sind locker geflossen, als hätte er 'n Naturtalent dafür.
Leslies Art zu reden war echt lustig, überraschend flüssig mit all den Worten! Seine private Eloquenz war gar nicht so schlecht. Vielleicht hat Martinas Gerede vorhin seine Kommunikationsskills irgendwie freigeschaltet.
Die Männer vor ihm sahen aus wie Kampfsportler, und sie waren stinksauer, als sie seine Worte gehört haben, als ob sie ihn im nächsten Moment umbringen könnten!
"Ha! Guckt euch den Kleinen an, wie er auf dicke Hose macht. Denkt ihr, wir würden das alles sagen, wenn wir's nicht ernst meinen? Heute werden wir dir mal 'ne Lektion erteilen!"
Einer der Männer, der irgendwie das Sagen hatte, ist nach vorne getreten und hat Leslie in die Augen geschaut, sein Blick voller Hintergedanken und Entschlossenheit.
In diesem Moment war Martina fast sicher, dass die ganze Situation wahrscheinlich mit Amy zu tun hat. Sonst, warum würde jemand so plötzlich Ärger suchen?
Der Mann, scheinbar ohne Angst vor Konsequenzen, hat weitergeredet, ohne zu wissen, in welche Situation er da gerät: "Was die beiden Frauen bei dir angeht, egal ob die auf deinem Rücken oder die, die neben dir steht, die gehören uns. Wenn du's nicht glaubst, dann probieren wir's doch mal aus!"
Leslie ist sofort sauer geworden. Er hat sich erst mit einem Blick bei Martina entschuldigt: "Miss Martinez, kümmern Sie sich bitte um Miss Rodríguez. Ich regel den Rest."
Martina hat gemerkt, dass sie in dieser Situation nicht viel helfen kann. Statt im Weg zu stehen, hat sie beschlossen, ruhig mit Elena zu warten. Vielleicht verbessert das ihre Chancen auf Erfolg und vermeidet zumindest, Leslie Probleme zu machen.
Martina hat still genickt und Elena, die unruhig war, weiter gestützt.
"Leslie, pass auf dich auf", hat Martina besorgt gesagt, weil die Chancen gegen ihn standen. Falls was Unerwartetes passiert, könnte es zu spät sein, was zu ändern.
Martina hat angefangen, zu bereuen, überhaupt die Tür der Bar betreten zu haben. Sie hätte mit Elena abhauen sollen.
Aber in diesem Moment hatte Elena keine Ahnung, was los war, und hat immer noch 'n bisschen rumgesponnen. Ihr Verhalten hat sie echt so aussehen lassen, als würde sie Ärger suchen. Wär sie nicht Martinas beste Freundin, hätte sie safe schon 'ne auf die Fresse gekriegt.
"Ugh, wer sind diese Typen? Die sehen ja hässlicher aus als 'n Haufen Schweine", hat Elena ausgerufen, ohne zu wissen, was Sache ist. "Hey, Martina, warum rufst du nicht meinen Bruder an und lässt ihn sich um die Schweine kümmern? Wir können doch nicht solche Abschaumtypen auf den Straßen rumlaufen lassen. Was, wenn die irgendeinem armen Weibchen was antun? Diese zweibeinigen Schweine taugen doch zu nix!"
Obwohl sie Ärger suchte, waren Elenas Worte scharf, haben praktisch die Würde der Männer in den Dreck gezogen.
In diesem Moment war klar, dass man Elena nie wieder saufen lassen sollte. Wenn sie besoffen ist, ist sie einfach unberechenbar. Kein Wunder, dass Alejandro sich Sorgen gemacht hat. So 'ne Schwester, da wär jeder besorgt.
"Okay, Elena, sei einfach noch ein bisschen geduldig und guck dir die Show an, okay?"
Elena hat Martina angeguckt, dann die Situation drüben, und schließlich zugestimmt, ein bisschen gehorsamer zu werden.
"Okay, okay, wenn der Chef das sagt, dann akzeptier ich's! Hey, du großes Pferd, hau doch einfach mit deinen Hufen drauf und tritt die alle weg für mich!" hat Elena geschrien.
"Was heißt, mit meinen Hufen draufhauen? Wenn ich wirklich mit meinen Hufen draufhaue, sind Sie und Miss Martinez dann noch okay?" hat Leslie sich umgedreht und gesagt.
Elena hatte schließlich zu viel getrunken, und selbst ihre Rede war irgendwie unzusammenhängend, überhaupt nicht das, was sie wirklich denkt.
Martina hat genervt geseufzt, sich wieder an die Schläfen gefasst und Elena schnell hinter sich gezogen, um jegliche Zwischenfälle zu vermeiden, die passieren könnten.
Leslie stand mit diesen Männern da. Obwohl er nur eine Person war, hat sein Auftreten alle zögern lassen, ihn zu loben.
Sogar diese Männer haben die Aura von Leslie gespürt, haben 'nen Hauch von Stärke gefühlt. Für einen Moment haben sie gezögert, sich zu benehmen, als gäb's kein Morgen. Könnte es sein, dass sie auf 'nen harten Gegner gestoßen sind?
Hat Miss Paloma nicht gesagt, dass der Typ eigentlich gar nichts drauf hat und es nicht wert ist, beachtet zu werden? Schließlich waren sie es gewohnt, draußen mehrere Leute allein abzufertigen. Mit allen zusammen sollten sie doch in der Lage sein, mit nur einer Person fertig zu werden, oder?
Mit dieser Denkweise haben diese Männer etwas Selbstvertrauen zurückgewonnen und Leslie missmutig angefunkelt. Es sah so aus, als hätten sie schon gewusst, wie Leslie besiegt wird. Aber sie waren nichts als arrogante Clowns, die Leslie nicht wirklich als Bedrohung ansahen!