Kapitel 63
Sie sagte: "Derrick, das ist... das ist der Wahnsinn."
Er zog sie fest an sich, sein Herz explodierte vor Liebe. "Es ist noch nicht ganz fertig", gestand er. "Aber ich wollte, dass du es siehst. Wir können es zusammen dekorieren, es zu unserem eigenen machen."
Sarah zog sich zurück, ein Lächeln auf dem Gesicht. "Klar", sagte sie, ihre Augen strahlten vor Erwartung. "Das wird unglaublich."
Den Rest des Nachmittags schlenderten sie durch ihr neues Haus. Als sie einen Blick auf Ethans und Leos geräumige zukünftige Schlafzimmer warfen – inklusive eingebauter Spielbereiche – schrie Sarah vor Freude.
Sie stellte sich lange Sommerabende vor, die sie beim Grillen auf der Terrasse verbringen würden, und gemütliche Filmabende im geräumigen Wohnzimmer.
Ams Ende kamen sie im Hauptschlafzimmer an. Sarahs Lippen entfuhr ein Keuchen, als sie eintrat.
Der weiche Teppich war mit Rosenblättern bedeckt, und der Raum wurde von geschmackvoll platzierten Kerzen beleuchtet, die zu einem herrlich gedeckten Tisch für zwei führten.
Sarah hatte Schwierigkeiten zu atmen. "Derrick", murmelte sie zitternd.
Derrick zog ihr einen Stuhl zurecht und sagte: "Das ist nur ein kleines Zeichen meiner Wertschätzung." Für all das, was du bist und alles, was du leistest. Du bist das beste Geschenk, das ich mir für den Rest meines Lebens wünschen kann. Du hast mir zwei kleine Sonnenscheine geschenkt. Du bist stark, mutig, einfach alles und noch mehr."
Sie lachten, als sie sich an ihre gemeinsame Reise erinnerten, während sie sich hinsetzten und das köstliche Essen genossen. Schließlich, als der Nachtisch abgeräumt war, holte Derrick tief Luft.
"Sarah", begann er, seine Stimme dick vor Emotionen. "Es gibt etwas, das ich dich schon eine Weile fragen wollte."
Mit einer Samtbox in seiner Tasche griff er hinein. Als er sie öffnete und der wunderschöne Diamantring im Kerzenlicht glitzerte, stockte Sarah der Atem.
"Sarah", sagte Derrick und ging auf die Knie. "Ich kenne keine stärkere oder unglaublichere Frau als dich. Du bist die Mutter meiner Kinder, meine beste Freundin und meine Partnerin. Ich möchte den Rest meines Lebens mit dir verbringen, als meine tägliche Person, meine tägliche Liebe und mein tägliches Geschenk. Willst du mich heiraten?"
Sarah war überwältigt von einer Lebenszeit voller Emotionen, die dazu führten, dass ihr Tränen über das Gesicht liefen. Derrick war ihre beste Person, ihr Anker und ihr Seelenverwandter in guten wie in schlechten Zeiten gewesen.
Sie sah nicht nur Liebe, sondern auch eine Zukunft voller Freude, Lachen und der Familie, die sie zusammen geschaffen hatten, als sie in seine Augen blickte.
Sie murmelte: "Ja, Derrick", ihre Stimme zitterte vor Glück. "Tausendmal ja."
Derrick steckte ihr den Ring an den Finger, dessen perfekte Passform als Symbol dafür diente, wie sich ihre Leben vereint hatten. Ihr Gelächter hallte durch den Raum, als er sie fest in den Arm nahm.
Sarah wandte sich am späteren Abend Derrick zu, als sie auf der Verandaschaukel saßen und den Tanz der Glühwürmchen in der Dämmerung genossen. "Das ist mehr als nur ein Zuhause, Derrick", sagte sie, die Wertschätzung in ihrem Ton. "Das repräsentiert alles, was wir erreicht und was wir als Team geschaffen haben. Es ist eine Garantie für eine liebevolle, lustige und familienreiche Zukunft, in der jeder diesen besonderen Moment immer schätzen wird."
Derrick zog sie näher an sich, indem er seinen Arm über sie legte. "Das ist es", stimmte er zu. "Und es ist erst der Anfang, Sarah. Nur der Anfang."
Sarah erkannte, dass sie mehr als nur ein neues Haus feierten, als sie sich fest aneinander klammerten und sich in der warmen Wärme der Kerzen sonnten.
Sie freuten sich auf die Aussicht auf ein Leben voller ungeschriebener Erinnerungen, Liebe und Lachen.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Mit einem freudigen Kreischen warf sich Sarah aufs Sofa, das Telefon am Ohr. Am anderen Ende flackerte Didis Ungeduld in ihrer Stimme.
Sie konnte ihre Aufregung nicht zurückhalten und schrie: "Didi, du wirst nicht glauben, was gerade passiert ist!"
Besorgnis durchzog Didis Stimme, die über das Telefon knisterte. "Sarah, ist alles in Ordnung? Machen die Zwillinge schon wieder Ärger?"
Sarah kicherte. "Nein, nein, alles ist perfekt! Derrick… Derrick hat gefragt!"
"Sarah! Du hast Ja gesagt! Oh mein Gott, ich freue mich so für euch beide!"
In den nächsten Stunden tätigte Sarah eine Flut von Anrufen.
Ihre Eltern, überwältigt von Freude, versprachen, in jeder Hinsicht zu helfen, wo sie konnten. Mr. Black kicherte herzlich und bot an, die finanzielle Kleinarbeit zu erledigen. Sogar Mr. Duke, seine Stimme schwach, aber voller echter Freude, schickte seine Glückwünsche.
Aufregung erfüllte die Luft, als die Hochzeitspläne in den Overdrive gingen. Mit der Liebe und Unterstützung ihrer Familie und Freunde um sich herum erlebte Sarah eine warme Welle.
Die Wahl des idealen Kleides ist die erste Aufgabe, die ansteht. Sarah war sich sehr sicher, wer sie an ihrer Seite haben wollte: Olivia, mit ihrem dezenten, aber exzellenten Stil, und Didi, ihre Vertraute und beste Freundin.
"Okay, Mädels", sagte Sarah mit einem spielerischen Funkeln in den Augen, "Operation Finde-das-perfekte-Kleid ist gestartet!"
Didi lächelte, eifrige Begeisterung funkelte in ihren Augen. "Lass uns das machen! Wir finden dir ein Kleid, bei dem Derrick die Kinnlade runterfällt!"
Olivia hatte zuvor ihre Hausaufgaben in Sachen Brautsalons erledigt und Termine bei einigen mit exquisiten Kollektionen vereinbart.
Ein Wirbel aus Tüll, Spitze und Champagner-Trinksprüchen kennzeichnete die folgenden Tage. Sarah zog Kleid um Kleid an, jedes exquisites als das vorherige.
Didi überschüttete sie mit Komplimenten, während Olivia ihre ehrliche, aber freundliche Kritik anbot.
"Das ist süß!" rief Didi aus, ihre Stimme voller Aufregung, als sie auf ein schlichtes, aber elegantes Kleid mit einer fließenden Schleppe zeigte.
Sarah stand vor dem Spiegel und spürte, wie eine Welle der Emotionen sie überrollte. Die exquisite Perlenstickerei und der Sweetheart-Ausschnitt lenkten die Aufmerksamkeit effektiv auf ihre Kurven.
Olivia nickte zustimmend, ihre Lippen formten ein seltenes Lächeln. "Es ist perfekt, Sarah. Es lässt dich aussehen wie eine strahlende…", sie pausierte und suchte nach dem richtigen Wort, "wie eine strahlende Mama-Bärin, die bereit ist, mit ihrer Familie die Welt zu erobern."
Mit dem Gewicht des elfenbeinfarbenen Kleides, das sanft um sie fiel, kam Sarah aus der Umkleidekabine und die Brautboutique verstummte.
Tausend winzige Sterne schimmerten wie wunderschöne Perlenstickerei, als Sonnenlicht durch das Fenster fiel.
Ihre Kurven wurden an den richtigen Stellen von der schlichten, aber atemberaubenden A-Linien-Form umfangen, die ihr Dekolleté mit einem Hauch subtiler Eleganz dank seines Sweetheart-Ausschnitts vollendete.
Didi, immer das ungestüme Energiebündel, keuchte und legte die Hand auf ihren Mund.
Ihre Augen füllten sich mit Tränen, die zu platzen schienen. Sie sagte: "Oh, Sarah", mit sehr emotionaler Stimme. "Du siehst… du siehst aus wie ein Engel."
Olivia, normalerweise reserviert, stand sprachlos da, ihre Augen weit vor Ehrfurcht. Ein echtes Lächeln, selten und wunderschön, erblühte auf ihren Lippen.
Sie ging auf Sarah zu, ihre Fingerspitzen verfolgten den weichen Stoff des Kleides.
"Es ist perfekt, Sarah", flüsterte Olivia schließlich, ihre Stimme voller Aufrichtigkeit. "Das ist nicht nur ein Kleid. Es ist… es bist du. Es verkörpert deine Stärke, deine Anmut, deine unerschütterliche Liebe zu deiner Familie."
Sarahs eigene Augen füllten sich mit Emotionen. Das war kein durchschnittliches Kleid. Es war eine Repräsentation eines Neuanfangs und ein Beweis für die Liebe und Stärke, die sie inmitten von Schwierigkeiten entdeckt hatte.
Es diente als Erinnerung an die erstaunliche Reise, die sie und Derrick unternommen hatten, und an die Zukunft, die sie schufen.
Sarah sagte, ein wenig zittrig in ihrer Stimme: "Ich… ich fühle mich großartig." Sie machte eine kleine Drehung, der Rock des Kleides wallte um sie wie eine Wolke.
Vor Freude klatschte Didi in die Hände, nachdem sie eine einzelne Träne entfernt hatte. "Siehst du! Ich habe es dir doch gesagt! Dieses Kleid wird Derrick umhauen!"
Sarah kicherte, eine Wärme breitete sich in ihrer Brust aus. "Ich möchte ihn nicht durch diese Tortur bringen", neckte sie, "aber ich hoffe, es gefällt ihm."
Olivia mischte sich ein. "Es wird ihm nicht nur gefallen, Sarah. Er wird völlig sprachlos sein. Nun, lass uns dich aus diesem Kleid befreien, bevor du es dir noch anders überlegst."
Sarah drehte sich um, um sie anzusehen, ihr Herz platzte vor Emotionen. Mit einer Stimme voller Dankbarkeit sagte sie: "Danke, Mädels." "Ich hätte es ohne euch nicht geschafft."
Didi winkte abfällig mit der Hand. "Unsinn! Wir haben nur den Champagner gehalten und freche Kommentare abgegeben. Du warst das alles, das Kleid gerockt wie ein totaler Rockstar."
Olivia schenkte ihr ein kleines Lächeln. "Im Ernst, Sarah. Du siehst unglaublich aus. Strahlend, sogar."
Sarahs Lächeln wurde breiter. "Strahlende Mama-Bärin, die bereit ist, mit ihrer Familie die Welt zu erobern", sagte sie, ihre Stimme voller neu gewonnenem Selbstvertrauen.
Didi drückte ihre Hand. "Dafür sind beste Freundinnen da, Blödmann. Nun, lass uns dich aus diesem Kleid befreien und feiern! Wir haben eine Hochzeit zu planen!"
Olivia mischte sich ein. "Und vielleicht ein paar festliche Cupcakes?"
Gelächter erfüllte die Boutique und wusch alle verweilenden Zweifel weg.
Als die Beraterin Sarah vorsichtig aus dem Kleid half, breitete sich ein Gefühl der Ruhe über sie aus. Die Kleidersuche, ein Wirbel aus Tüll und Champagner-Trinksprüchen, war ein Wirbelwind gewesen, aber es hatte sich gelohnt.
Sie hatte das ideale Kleid entdeckt, das ihr Wesen, ihre Aufregung und ihre Zuneigung zu Derrick und ihrer Familie verkörperte.
Sarah erkannte später, dass es nicht nur um ein Kleid ging, als sie die Boutique verließen, die Sonne unterging und ein warmes Leuchten auf ihre Gesichter fiel.
Es ging darum, ihr Happy End in der realen Welt zu leben, umgeben von der Unterstützung und Liebe ihrer engsten Freunde und dem standhaften Engagement des Mannes, den sie liebte, anstatt in der Fantasiewelt eines Märchens.
Sarah sah in ihrem exquisiten Outfit umwerfend aus, bereit, mit einem selbstbewussten Lächeln und Freude in ihrem Herzen den Gang hinunterzugehen.
Sie war bereit, ihre Stärke anzunehmen, Herausforderungen zu überwinden und ein fantastisches Leben für ihren Partner, ihre Familie und sich selbst aufzubauen.