Kapitel 124 Hilfe
Ich kann's kaum erwarten, Weibo zu posten, und eine Gruppe Leute ist zufrieden, ihre Handys wegzupacken und sich aufs Essen vorzubereiten.
Das Geklapper der Essstäbchen in der Box geht ununterbrochen weiter.
Laura saß einfach in der Ecke und aß ab und zu ein paar Obststücke.
Sie lächelte und sah die Schüler an, die nicht weit weg am Kämpfen waren, und fand es plötzlich ganz gut, ab und zu mal lebhaft zu sein.
...
Nach einer deftigen Mahlzeit fielen ein paar Leute aufs Sofa, schüttelten ihre Beine und putzten sich zufrieden die Zähne.
"Das war mega lecker, so was Gutes hab ich noch nie gegessen!"
"Ich platze gleich. Ich will essen, selbst wenn ich sterbe..."
"Danke, Sheng Sheng, dass du uns zu diesem Essen eingeladen hast." Ein Klassenkamerad lächelte und sah sich um. "Oder?"
Kaum waren die Worte gesagt, "Jaaaa!" Die lauten Rufe kippten fast das Dach um.
"Sheng Sheng ist der/die Krasseste! Keine Widerrede!" Alle waren sich einig.
Laura war ziemlich überrascht, und ein bisschen Glück blitzte in ihren Augen auf.
Marcus' Entgegenkommen mit den Leuten brachte ihr auch noch mehr Nähe zur Klasse Acht.
...
Vor dem Start des Kunstfestivals sind es nur noch drei Tage.
Heute ist der Tag, an dem die Literatur- und Kunstabteilung die Beiträge einsammelt.
Lily hat ein gutes Verhältnis zum Literatur- und Kunstminister. Sie meldete sich freiwillig, um ihm beim Sortieren seiner Kalligraphie-Beiträge zu helfen.
"Äh?" Lily zog plötzlich etwas heraus, als sie etwas sah, und zog ein Werk mit überraschtem Gesicht hervor. "Ist das der Beitrag meiner Schwester?"
Der Literatur- und Kunstminister schaute auf die untere rechte Ecke des Werkes. "Hmm. Da steht Lauras Name drunter. Was ist denn los?"
Lily biss sich auf die Lippe und ihre Augen wurden nervös.
Eigentlich kam sie hierher, um mit einem anderen Ziel zu helfen, nämlich um zu sehen, wie schlecht Lauras Beiträge wohl sein würden.
Die Fakten, die sich jetzt präsentierten, waren jedoch ganz anders, als sie sich das vorgestellt hatte. Wie kann das denn sein?! Wie kann Laura so eine gute Handschrift haben?! Lily, beruhige dich, beruhige dich... Wenn Mann mal genauer drüber nachdenkt, ist Laura als Landei in der Schule auch nicht so gut. Auch wenn sie es abgegeben hat, wer weiß schon, ob es nicht unter dem Deckmantel von anderen Leuten geschah?
Lilys Panik ließ allmählich nach.
Sie tat so, als würde sie beiläufig fragen: "Minister, gab es in den vorherigen Kunstfestivals schon mal, dass die Teilnehmer geschummelt haben?"
Der Literatur- und Kunstminister sortierte die letzte Charge der Werke. Nach kurzem Nachdenken antwortete er: "Ja, es gab einen Jungen, der jemanden bat, für ihn zu schreiben. Nachdem er entdeckt wurde, wurde er direkt von der Schule ausgeschlossen. Tut..."
"Oh, okay." antwortete Lily ganz natürlich.
Niemand hat es gemerkt. Heimlich versteckte sie Lauras Werke hinter sich und drehte sich um und nahm sie aus dem Büro mit.
...
Es sind noch zwei Tage bis zum Kunstfestival.
Opa Lin hörte von Lauras Teilnahme am Kalligraphie-Wettbewerb, und er tätigte einen verstohlenen Telefonanruf.
"Hey, in Kalligraphie hat Opa auch schon zehn oder acht Jahre geübt. Wenn du irgendwelche Schwierigkeiten hast, kannst du Opa jederzeit bitten, dir zu helfen." Diese Worte sind beschönigend, aber Laura erkannte sofort die Bedeutung.
Sie lächelte und lehnte ab. "Opa, ich habe die Worte abgegeben, also brauche ich deine Hilfe nicht."
"Hä? Schon abgegeben?" Opa Lin ist ein bisschen traurig. Ich wünschte, ich hätte ein paar Tage früher angerufen.
Bei genauerem Überlegen ermutigte er: "Sheng Sheng, egal, welchen Platz du am Ende erreichst, in Opas Augen sind deine Worte die besten, merk dir das?!"
Laura fand es lustig. Bevor das Ergebnis feststand, fing Opa schon an, darüber nachzudenken, wie er sie trösten konnte?
"Opa, habe ich mir gemerkt."