Kapitel 188 Keller
Auf der Schul-Seite steckt eine Gruppe von Leuten immer noch im Schockzustand, den die Rangliste ausgelöst hat.
Die Beiträge im Forum sind alle wie Anbetungen für Laura.
"Hui, ich wusste doch, dass Laura so krass drauf ist. Ich hab vor der Klausur noch Bodhisattva angebetet und sie stattdessen angebetet."
"Lernen für Gottes Schutz!"
"Ich hab beschlossen, dass ich in Zukunft in die achte Klasse gehen und im Sportunterricht zuhören werde!"
Li Heng überflog den Beitrag und sah wütend aus.
Wie konnte das passieren? Soll er jetzt wirklich live Scheiße essen? Nein, auf keinen Fall!
Er knirschte mit den Zähnen und schickte einen fragenden Beitrag ab, der inmitten der vielen Jubel-Posts fehl am Platz wirkte.
"680 Punkte, ist das wirklich kein Schummeln? Laura, wie kann sie so eine hohe Punktzahl bekommen? Ich befürchte, sie hat die Antworten auf dem Zettel in der Hand!"
Gleichzeitig beruhigte sich Lily endlich.
Je mehr sie darüber nachdachte, desto falscher kam es ihr vor. Sie hatte die Klausur so schlecht gemacht. Wie konnte Laura die Klausur so gut schaffen?
Laura muss geschummelt haben!
Ohne lange zu überlegen, zog sie ihr Trägerhemd an und schickte heimlich einen Bericht an die Schule, in dem sie Lauras Schummelei enthüllte.
"Immer noch, was ist los mit dir?"
Lily erschrak wegen des plötzlichen Geräusches. Sie versteckte ihr Handy hastig und lächelte gezwungen ein paar Leuten um sie herum zu. "Was, was? Was ist passiert?"
"Du siehst nicht sehr gut aus." Das erste Mädchen sagte.
Andere Mädchen antworteten nacheinander: "Ja, liegt es an den Noten?"
"Immer noch, macht nichts, ist doch nur ein blödes Spiel, ist doch nicht so schlimm."
Lily umklammerte das Handy fester und tat so, als sei sie entspannt. "Na ja, mir geht's gut. Ist doch nur eine Klausur."
...
Laura war schwindelig, bis sie am Abend Fang Youyou aufwachte.
Sie hielt sich den Kopf und ging umsonst aus dem Schlafzimmer, um nach unten zu gehen und ein Glas Wasser zu trinken.
"Sheng sheng, bist du wach?" Als sie Schritte hörte, wollte Marcus seinen Bürocomputer nicht schließen und ging aus dem Arbeitszimmer.
Laura lehnte sich mit einem Glas warmem Wasser an das Geländer im Flur, sah ihn an und trank langsam. "Hmm."
Marcus betrachtete ihr kleines, weißes Gesicht einen Moment lang und sah in die Küche. "Ich habe etwas Brei gekocht. Möchtest du etwas?"
Um es mal so zu sagen, als Laura es sagte, hatte er das Gefühl, dass sein Magen sehr leer war, und seine Hand lag flach auf seinem Unterbauch.
Am Tisch sitzend, betrachtete Marcus sie immer noch besorgt, bis sie einen Topf Maisbrei leer getrunken hatte.
"Der Arzt sagte, dass du dich zu lange nicht richtig ausgeruht hast. Du kannst dich in diesen Tagen zu Hause ausruhen und musst nicht in aller Eile zur Schule."
Ich bin nur ohnmächtig geworden. Wie kann ich den Eindruck erwecken, als würde ich sterben?
Laura fand es lustig, konnte aber die Sorge zwischen Marcus' Worten nicht unterdrücken, also antwortete sie.
Nachdem er Laura persönlich zurück in ihr Schlafzimmer gebracht und zugesehen hatte, wie sie sich zum Schlafen hinlegte, verließ Marcus den Raum und schloss die Tür.
Hute war das Wetter klar und sonnig, aber ohne es sich anzusehen, ging er die Treppe in den Keller hinunter und betrat den Keller.
Im Keller ist es der Dunkelheit der Außenwelt völlig entgegengesetzt, und sogar schimmlige Feuchtigkeit schwebt schwach in der Luft.
In dem schmalen Raum gibt es nur ein Bett, in der Nähe der Ecke, das fast zwei Drittel der Gesamtfläche einnimmt.
Als die Tür geöffnet wurde und ein Lichtstrahl hereinkam, war Qin Yichen aufgeregt, als er es bemerkte.
"Wer bist du! Wage es, mich zu entführen. Wenn ich rauskomme, wird unsere Qin-Familie dich nicht verschonen!"
Dada, dada, dada. Das Geräusch von Lederschuhen, die auf den Boden fallen.
Durch das Licht, das vom Fenster reflektiert wurde, sah Qin Yichen, wie Marcus langsam hereinkam und sich vor ihn stellte.