Kapitel 268 Ärger
Restaurant.
"Sheng Sheng, der Design-Wettbewerb ist vorbei. Hast du irgendwelche anderen Pläne?" Marcus schaute Laura über die Straße hinweg an.
Laura hob die Hand und nippte an ihrem Drink. "Nee, ich fahr in ein paar Tagen nach Hause."
"Es ist doch selten, dass wir zusammen im Ausland sind. Ist doch voll schade, wenn du so schnell wieder weg bist." Marcus lachte und schaute auf seine Uhr. "Wollen wir uns nicht mal Wall Street angucken?"
"Wall Street?" Laura wurde neugierig. Sie nahm ein paar Happen Rindfleisch-Reis und stand aufgeregt auf. "Ja, sofort!"
Wall Street.
Auf der breiten Straße ist richtig viel los. Jetzt, wo die Lichter angehen, laufen alle möglichen Ausländer rum, und es ist totales Gewusel.
Laura hat tatsächlich einen Pfannkuchen-Obst-Stand auf der Straße gesehen. Das Ding ist zu Hause ja nix Neues, aber hier im Ausland total angesagt.
Sie winkte Marcus zu. "Lass uns einen probieren!"
Marcus kam lächelnd näher. Inzwischen war der Standbesitzer schon voll im Stress, hat alle möglichen Sachen auf die Bratpfanne geschmissen, Hotdogs, Salat und alles drum und dran.
Marcus guckte eine Weile zu, und dann hat plötzlich das Handy in seiner Tasche ein paar Mal vibriert.
Unbewusst schaute er Laura neben sich an, sah, dass sie total interessiert die Pfannkuchen anguckte, und überhaupt nix von dem hier mitbekam. Marcus drehte sich um und ging aus der Menge raus, in eine abgelegene Ecke, und nahm das Handy ab.
"Mm-hmm... Ich verstehe."
Nachdem er aufgelegt hatte, ging Marcus zurück hinter Laura und klopfte ihr auf die Schulter.
"Ah, wo warst du denn? Ich konnte dich gar nicht finden." Laura beschwerte sich liebevoll und reichte ihm einen dampfenden Pfannkuchen.
"Hier, bitte!"
Marcus nahm ihn. Er biss in den Hotdog mit Ketchup oben drauf. Eine warme Süße schmolz in seinem Mund, und die Entschuldigung auf seinem Gesicht wurde immer deutlicher.
"Sheng Sheng... sorry, ich hab gerade einen Anruf von der Firma bekommen, da ist was, was ich selbst regeln muss... Ich..."
Laura pausierte. Sie nahm die frisch gebackenen Pfannkuchen vom Standbesitzer und sagte: "Ach, "Ich dachte, es wäre was Großes. Du kannst dich ruhig kümmern, ich bin doch kein Kind, ich verlaufe mich nicht."
"Also geh ich jetzt?"
"Hm."
Marcus' Gestalt verschmolz allmählich mit der Menge.
Er blickte zurück und sah Laura aus der Ferne durch die Menschenmassen. Sie blieb stehen, und ihr dünner Körper wurde in dem Gelächter um sie herum immer einsamer.
Marcus runzelte unbewusst die Stirn. Er rief einen Namen: "Spruce!"
Plötzlich blitzte eine große Gestalt vor ihm auf, in schwarzer Hose und eindeutig ein Bodyguard: "Junger Herr."
"Folgen Sie Laura und beschützen Sie sie."
"Jawohl!"
Nach einer Weile verschwand Spruce.
Marcus war erleichtert und ging weg.
Spruce folgte Laura in kurzem Abstand.
Ich sah dieses schöne Bild durch die Menge huschen, und jedes Mal, wenn sie an einem Essensstand vorbeikam, hatte sie ein paar Stränge leckeres Essen in der Hand.
Laura, mit einem Snack in der einen Hand, war zufrieden: "Es ist doch nicht ganz umsonst, dass ich diesmal rausgekommen bin."
Spruce sah, wie Laura sich gemütlich umsah, aber es sah nicht so aus, als würde etwas passieren. Seine angespannten Nerven entspannten sich allmählich, und seine Schritte wurden ein paar Takte langsamer.
Dann, in kurzer Zeit, verschwand Laura plötzlich unter seiner Nase, und auf der Straße gab es Krach. Spruce hörte nur undeutlich die Worte "Raus" und "Geh weg", und sein Gesicht veränderte sich stark.
Da muss es Ärger geben!
Ohne viel nachzudenken, beschleunigte Spruce sein Tempo und überholte die umherwandelnden Fußgänger. Sein erster Gedanke war: Wir müssen Miss Lin hier schnell rausholen!