Kapitel 338 Ohnmacht
Mus Vater guckte sich ein paar Milchflecken an, die auf Lauras Lippen zurückgeblieben waren, und in seinen Augen blitzte ein bisschen Liebe auf: „Wenn du doch meine Enkelin wärst... Was machst du denn für 'ne Auswahl? Ich würde Mus Familie dir direkt geben.“
Marcus bemerkte Mus Blickrichtung. Er folgte ihr, nahm dann das Papiertuch und wischte sanft die Milchflecken weg: „Warum bist du wie ein Kind...“
Er schien sich zu beschweren, aber sein sanfter Blick verriet deutlich eine gewisse Verwöhntheit.
Mus Augen blitzten ein paar Mal, und er stand auf: „Marcus, irgendwas stimmt nicht. Lass uns in der Box reden.“
Marcus fühlte sich unbegreiflich, aber er stand auch gemäß seinen Worten auf: „Okay.“
Nachdem sie gegangen waren, blieben nur Laura und Daniel zurück, die sich gegenübersaßen.
Die Atmosphäre war irgendwie komisch.
Natürlich war das nur Daniels Gefühl.
Seit er in das Teehaus gekommen war, war er bewusst zu einer transparenten Person geworden, sagte von Anfang bis Ende nichts und minimierte ehrlich sein Gefühl der Existenz.
Aber jetzt…
Daniel schaute Laura an, die glücklich Kuchen aß, und fand keine Worte: „Miss Lin, übrigens, magst du Arthur nicht?“
„Hä?“ Lauras kauende Wangen pausierten. Sie öffnete ihren Mund leicht und sah leer aus. „Arthur? Wer?“
Daniel: „…“
Alter, Gefühle. Sie hat diese Person vergessen.
Daniel war hilflos, aber als er an Lauras Charakter dachte, würde sie vergessen, was selbstverständlich schien, also sagte er: „Wenn du dich nicht erinnerst, denk nicht darüber nach.“
Laura sagte ein „Oh“ und aß weiter Kuchen, ohne jegliche Gedanken, das zu erforschen.
Inzwischen in der Box.
Nachdem Mu darauf gewartet hatte, dass Marcus sich zusammensetzte, versuchte er, seinen Mund zu öffnen: „Wurde Qins Körper von Sheng Sheng geheilt?“
Die Beziehung zwischen Qin und Mu war schon immer gut gewesen. Mus Vater fragte nach Qins Vater.
Marcus überlegte einen Moment und sagte wahrheitsgemäß: „Ja.“
„Das ist es.“ Mus Vater atmete erleichtert auf. „Der alte Qin wurde so viele Jahre von Krankheiten gequält, und endlich kann er sich schnell entspannen.“
Marcus lächelte. „Ja.“
„Nun...“ Mus Vater dachte eine Weile nach, „sag mal, kennst du zuverlässige kardiopulmonale Ärzte? Ich möchte, dass er sich einen Enkel von mir ansieht.“
Marcus wollte gerade sprechen, da fügte Mu Master eilig hinzu: „Ich weiß, dass Shengs Shengs medizinische Fähigkeiten hervorragend sind, aber wenn ich kann, möchte ich das Mädchen bis zum notwendigen Moment nicht behelligen.“
Marcus wusste Bescheid und antwortete eins nach dem anderen: „Ich habe lieber Zeit, du wartest auf meine Nachricht.“
...
Die Nacht ist so tief wie Wasser.
Als Mu Feng Blumen zurück zum Haus im Garten brachte, fiel er plötzlich in Ohnmacht.
Als die Nachricht herauskam, war die ganze Familie Mu außer Rand und Band!
Der Hausmeister schickte sofort Leute ins Krankenhaus, und dann kam eine Gruppe von Leuten, die die Nachricht erhielten, nacheinander, um den Krankenstation zu besuchen.
„Hausmeister, warum ist mein Bruder plötzlich ohnmächtig geworden? Was hat der Arzt gesagt?!“
Mu Xi fragte panisch außerhalb der Station durch eine Glasschicht.
Sie ist Mu Fengs Schwester, von demselben Vater und derselben Mutter. Wie ihr Bruder erbte sie die malerischen Augenbrauen ihrer Mutter. Im Moment sind ihre Augen voller Wassernebel, und sie ist kurz davor, vor Sorge zu weinen.
Auf Mu Xis Frage konnte der Hausmeister an der Seite nur vage antworten: „Ich weiß es nicht. Master Mu ist krank und die Ursache der Ohnmacht ist zu kompliziert. Jetzt kann ich nur darauf warten, dass er aufwacht.“
Mu Xi biss sich auf die Lippe und hielt ihre Augen ohne zu blinzeln auf den blassen Mann gerichtet, der im Krankenhausbett auf der Station lag.
„Mädchen“, in diesem Moment ging Ke Ya hinter ihr und beobachtete Mu Feng in einem Koma mit ihr. „Willst du, dass dein Bruder wieder gesund wird?“
„Was willst du damit sagen?“ Mu Xi kam wieder zu sich und schaute sie argwöhnisch an.