Kapitel 309 Zuerst falsch
Lin Fu hatte keine Wahl, also musste er sich nach Dennis' Wünschen hinsetzen.
Am Ende brodelte es aber in ihm. Er schimpfte leise: "Ich hab mich geirrt. Laura ist ne dumme Nuss. Weißt du, Träumer sind..."
Half zuhörend runzelte Dennis die Stirn: "Was heißt hier vernünftig oder unvernünftig, die Auktion gewinnt doch, wer am meisten bietet."
Lin Fu hätte nicht erwartet, dass sein Sohn sich auf die Seite der Zicke stellt. Er blies vor Wut die Backen auf und starrte ihn an. "Halt die Klappe!"
Dennis runzelte immer noch die Stirn und schwieg dann.
Meng Chen war total überrumpelt und Zeugin dieser Farce. Sie sah verdutzt Arthur an: "Die sind..."
Arthur sah hilflos aus. "Du musst dich nicht um die kümmern. Die Dinge in der Lambert-Familie sind kompliziert. Ich erzähl dir später mehr."
Dachte dann, als er fertig war, an etwas und fügte feierlich hinzu: "Du kannst dich drauf verlassen, dass du die Pflanze heute bekommst, solange ich hier bin. Was Laura angeht..." Er grinste kaum merklich, dann wurde er sanft. "Um die musst du dich nicht kümmern, ich such das persönliche Gespräch mit ihr."
...
Nach all dem Krieg und Chaos scannte Arthur endlich das Publikum und räusperte sich: "Ich verkündige hiermit, dass die Auktion wieder beginnt!"
Seine Stimme sank: "Und als Entschädigung für Miss Dream nehme ich diese Blume für die Träumerin."
Die Implikation war, dass alle anderen besser vernünftig sein und ihm die Blumen überlassen sollten, sobald er das Schild hochhält.
Alle begriffen und verstummten und nickten brav.
Der Auktionator wischte den kalten Schweiß von der Stirn und fasste sich wieder: "Jeder hat diese Blume gesehen... der Startpreis beträgt 500.000."
Die Worte fielen, und das ganze Publikum war mucksmäuschenstill.
Keiner traute sich, den Preis zu erhöhen.
Arthur war der Einzige, der langsam sein Schild hochhielt: "550.000."
Er wusste, dass er die Blume sicher gewinnen würde, und erhöhte um weitere 50.000, Arthur dachte, er würde sein Bestes geben.
"551.000 Mal, 550.000 Mal..." Der Auktionator wusste, dass es keinen zweiten Bieter geben würde, und ging gewissenhaft den Ablauf durch.
Als er sich gerade entscheiden wollte, klangen die Worte plötzlich wie ein Donnerhall: "Ich biete fünf Millionen."
Arthurs Miene veränderte sich leicht, und er blickte ungläubig auf den Ursprungsort des Geräuschs.
Ich sah, wie Marcus in aller Ruhe sein Kinn stützte. Als er sah, wie Arthur herüberblickte, verengten sich seine Augen leicht und er wiederholte langsam: "Ich biete dir fünf Millionen."
Die Atmosphäre im Saal wurde sofort angespannt und merkwürdig.
"Ey, kümmer dich um deinen Bruder!" Bai Ruan schubste Qin Yihan neben sich unzufrieden. "Fünf Millionen ausgeben, um mit einer Frau Spaß zu haben. Egal wie reich du bist, so ein Loser ist doch echt peinlich!"
Als Qin Yihan hörte, wie Marcus das Wort "fünf Millionen" ausspuckte, war er ehrlich gesagt auch sehr überrascht.
Aber als er sich an etwas erinnerte, sagte er warmherzig: "Es ist das Geld meines Bruders, das er wieder verlieren kann. Es ist gut für ihn, wenn er Spaß hat."
Bai Ruan blieb dabei und erwähnte klagend, dass sie zuvor nur Lauras Tasse benutzt hatte, und das Ergebnis war von Marcus zurückgegeben worden.
Qin Yihans Gesichtsausdruck wurde immer hilfloser: "Ruan Ruan, ich weiß, du magst Ah Kuo nicht... aber egal was passiert, du kannst ihn nicht so angehen, und die Sache war ja auch dein Fehler..."
"Stopp, stopp!" Bai Ruan hielt sich die Ohren zu und schüttelte den Kopf wie jemand, der die Glocke stiehlt. "Ich weiß, du brauchst es nicht zu sagen."
Qin Yihan sah deutlich, dass Bai Ruan es nicht wirklich kümmerte, als er das sagte. Seine Lippen öffneten sich, und lange Zeit seufzte er leicht.
"Hauptsache du weißt Bescheid."