Kapitel 109
Das Innere des Autos war mega geräumig, wie 'ne Privatwelt, wo zwei Leute ganz entspannt chillen konnten. Winnies pastellroter Rock hat voll krass mit den tiefroten Akzenten im Autoinneren abgeglichen, voll die Atmosphäre geschaffen, die gleichzeitig soft und elegant war. Ihr nackter Rücken, zart wie Porzellan, hat krasse Linien gezeigt, die unter dem dämmrigen Licht besonders fesselnd wirkten. Vans Hand lag locker auf ihrer Taille, als ob er die Wärme ihrer Haut testen wollte.
"Eric, mach die Trennwand hoch", Winnies Stimme war sanft, aber trotzdem unmissverständlich.
Van hob die Augenbraue und fragte leise: "Warum?"
Sie formte ihre Lippen zu einem leichten Lächeln und flüsterte: "Ich will nicht, dass irgendwer zuguckt."
Er kicherte leise und befahl ganz lässig: "Eric, hoch mit der Trennwand."
"Ja, Sir", antwortete Eric, sein Tonfall war ein bisschen hilflos, aber auch verständnisvoll.
Als die Trennwand langsam hochfuhr, wurde es im Auto komplett still. Winnies Wangen wurden leicht rot. Sie warf Van einen Blick zu und konnte sich nicht verkneifen, vor sich hin zu murmeln: "Das hast du extra gemacht, oder?"
Van schaute sie an, die Mundwinkel gingen amüsiert hoch. "Eric gehört zu uns. Du brauchst dich doch nicht so zu schämen."
"Der gehört zu 'deinen' Leuten, nicht zu mir", konterte Winnie, leicht frustriert.
Van hob die Augenbraue, sein Gesichtsausdruck verdunkelte sich kurz, bevor er sanft ausatmete und ihr auf die Taille klopfte. "Mach die Stimmung nicht kaputt."
Winnie antwortete nicht. Stattdessen senkte sie den Kopf und lachte leise. Sie merkte, dass ihre Bemerkung vorher unnötig gewesen war und die zarte Atmosphäre zwischen ihnen gestört hatte. Sie verstand auch, dass sie es tat, weil sich dieses friedliche Glück zu perfekt anfühlte und sie instinktiv wollte, es zu zerstören – um sich einen sicheren Ausweg zu verschaffen.
"Du hast 'nen Award gewonnen", sagte Van und wechselte das Thema, als sie nicht antwortete.
"Vergiss es", antwortete Winnie lässig, abgelenkt. "Ist nicht wichtig."
"Sollen wir dann feiern?", fragte Van vorsichtig.
"Feiern?" Winnie zögerte, wollte eigentlich ablehnen. Aber nach 'nem Moment Nachdenken nickte sie. "Okay, feiern wir. Schließlich muss man Glück umarmen, damit's so weitergeht." Ihr Ton war leicht, als würde sie 'ne Selbstverständlichkeit aussprechen.
Van lächelte, sein Blick war sanft, als er ihr ins Gesicht sah. Winnies Ehrlichkeit und Unschuld brachten ein Gefühl von Freude, dem er nicht widerstehen konnte.
Sie setzte sich plötzlich aufrecht hin, schaute ihn intensiv an und lehnte sich dann vor, um ihn zu küssen. Van erstarrte für einen Moment, reagierte aber schnell, zog sie sanft näher und erwiderte den Kuss.
Das Auto fuhr durch 'ne Straße, wo der Weihnachtsbaum auf dem Platz schon leuchtete, seine bunten Lichter erhellten den Nachthimmel. Winnies Gesicht strahlte vor Freude, während Van nach dem Champagner griff, den er vorbereitet hatte. Eine elegante Flasche lag ruhig im Eiskübel, ihre Oberfläche glitzerte schwach im Licht.
"Ist das der Wein, den du magst?" Winnie hob spielerisch die Augenbraue, ihr Ton neckisch.
"Du rate mal." Van schaute sie mit bedeutungsvollem Blick an, seine Augen waren warm.
Sie senkte den Kopf und antwortete sanft: "Ich würde sagen, ja."
Van kicherte, ein Hauch von Nachsicht blitzte in seinen Augen. Er drehte sich um, griff nach dem Champagner und öffnete meisterhaft den Korken. Das duftende Aroma des Weins erfüllte sofort die Luft.
"Komm, lass uns feiern", sagte er und hob ein Glas.
Winnie lächelte leicht, hob ihr Glas und stieß es gegen seines. "Prost."
Als das Auto um die Ecke bog, ließ ein leichter Ruck Winnie das Gleichgewicht verlieren, sie fiel fast um. Champagner spritzte leicht, winzige Bläschen funkelten im Inneren.
"Mein Couture-Kleid!" rief sie mit leiser Stimme, besorgt.
Van blieb unbeeindruckt und antwortete nonchalant: "Ich kauf dir ein neues."
Gerade in dem Moment klingelte das Telefon. Es war Anne, die Winnie ängstlich fragte, warum sie das Schmuckset im Wert von 30 Millionen nicht trug.
Van wollte gerade wiederholen: "Ich kauf's", aber Winnie unterbrach entschieden: "Ich gebe es heute Abend zurück!"
"Wenn es dir gefällt..." begann Van, sie mit spielerischem Ton anlächelnd.
"Es gefällt mir nicht!" unterbrach Winnie ihn direkt, ein Hauch hilflosem Humor kräuselte ihre Lippen.
Van hob die Augenbraue, als ob er etwas erwägen würde. "Dann halte ich gerade einen Engel in meinen Armen?"
Winnie war sofort amüsiert von seinen Worten. Sie biss sich leicht auf die Unterlippe und lachte, als sie sich an seine Schulter lehnte. "Du bist hier der wahre Engel."
Van betrachtete ihren leicht beschwipsten Gesichtsausdruck, sein Herz wurde weich. Sie fragte leise: "Bin ich wirklich ein Engel?"
Statt zu antworten, senkte Van den Kopf und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.
Das Auto hielt schließlich vor dem Anwesen. Winnie schlüpfte in ein paar weiche Pantoffeln und ging hinein, setzte sich auf die Marmorstufen und wartete auf Van. Sie kannte das neue Zuhause noch nicht so gut und wirkte etwas desorientiert.
Ein Zimmermädchen kam schnell auf sie zu und reichte ihr ein Paar Schuhe. "Miss Loxley, das sind die, die Sie schon mal anhatten."
Winnie lächelte dankbar, nahm die Schuhe entgegen und zog sie an. Dann schaute sie zu Van hoch und fragte sanft: "Herr Marlowe, wo ist mein Geschenk?"
"Im Garten."